Dürre in Honduras

AFP/ORLANDO SIERRA

Journal-Panorama

Wenn das Wasser kommt: Klimawandel in Zentralamerika

Reportage aus El Salvador und Honduras. Gestaltung: Markus Plate

Vor wenigen Wochen erst hat Chile die Ausrichtung der diesjährigen Klimakonferenz abgesagt - wegen der wochenlangen sozialen und politischen Proteste im Land. Die 25. UNO-Klimakonferenz findet nun stattdessen in Madrid statt.
Lateinamerika gehört zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen der Welt. Bis zum Jahr 2050 werden der Anstieg des Meeresspiegels, steigende Temperaturen, Dürren und Überschwemmungen jährliche Schäden verursachen, die in Zentralamerika 2-4% der Wirtschaftsleistung betragen, so die düsteren Prognosen der Wissenschafter/innen - wenn nicht erheblich mehr Energie in Klimaschutz und Klimaanpassungen gesteckt wird. Auch in El Salvador und Honduras, besonders gefährdet wegen ihrer Lage zwischen Pazifik und Karibik, gibt es neben kleinen Fortschritten noch gewaltige, teilweise hausgemachte Probleme. Betroffen sind vor allem die verarmten Küstenregionen.


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