Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Lisz Hirn

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Lisz Hirn - Philosophin, Publizistin

"Geschlechterverhältnisse lassen sich nur verändern, wenn sie radikal hinterfragt werden." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Lisz Hirn, Philosophin, Publizistin

Es ist wieder schick, sich "konservativ" zu nennen. Das hat gefährliche Folgen für Frauen, sagt die 1984 geborene Philosophin und Publizistin Lisz Hirn in ihrem Buch "Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist."

Eine "richtige" Frau übernimmt das Gros der Erziehungs- und Hausarbeit, ist für ihre Kinder immer verfügbar, ist gut ausgebildet, schlank und sexuell attraktiv. Aber warum ist das so, nach mehr als 40 Jahren autonomer Frauenbewegung?

Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz im Rahmen einer Matinee, die am 8.12.2019 im Theater in der Josefstadt aufgezeichnet wird, geht es unter anderem um die Fragen, warum solch traditionelle Rollenbilder wiederkehren und ob Frauen aller Gesellschaftsschichten gleich von Emanzipation und Feminismus profitiert haben.

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Lisz Hirn, "Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist", Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria, 2019

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