Sabine Ladstätter

ÖAW/DANIEL HINTERRAMSKOGLER

Bringen Scherben Glück?

12 Fragen an die Archäologin Sabine Ladstätter

Mit Fug und Recht kann man sie als einen "Star" der heimischen Wissenschaftsszene bezeichnen: Seit mehr als zehn Jahren steht Sabine Ladstätter an der Spitze des "Österreichischen Archäologischen Instituts" (ÖAI) und seit 2010 leitet sie die Grabungen in der antiken Metropole Ephesos in Kleinasien/Türkei.

Haben ihr Scherben buchstäblich Glück gebracht?

Nun, die aus Kärnten stammende Ladstätter hat eine ausgezeichnete wissenschaftliche Expertise aber auch große Sorgen: Die politischen Entwicklungen in der Türkei machen den Forscherinnen und Forschern die Arbeit schwer und die österreichische Forschungspolitik bringt zusehends Jungwissenschafterinnen und -wissenschafter hervor, die bloß von Projekt zu Projekt Beschäftigung finden und sich nur mühsam über Wasser halten können.

Die prominenteste Archäologin Österreichs im Gespräch mit Martin Haidinger über die Zukunft der nunmehr 125 Jahre währende Forschungsarbeit in Ephesos, über Wissenschaft und Politik, die Popularität der Archäologie in der Öffentlichkeit, und die wachsende Konkurrenz von klassischen Altertumswissenschaften und Naturwissenschaften wie der Genetik in Sachen Erforschung der Menschheitsgeschichte.

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