Grenzgänge mit Kultur

Goodbye GB

Unzählige Briten versammelten sich vergangenen Freitag auf den öffentlichen Plätzen und begrüßten um Punkt Mitternacht den Brexit. In Wien tanzte man in einem englischen Pub. Der Exilbrite, Künstler und DJ Eugene Quinn hatte eingeladen, nach Feiern war ihm allerdings nicht zumute. Er war eher melancholisch. Von der britischen Musik hat Europa immer profitiert, ist sich Eugene Quinn sicher. Und die passende Brexit Musik hat er auch gefunden: "Babe, I am gonna leave you" von Led Zeppelin. Eugene Quinn, der immer wieder auch ungewöhnliche Stadtführungen veranstaltet, hat sich einen Wien-Spaziergang überlegt, der den bisherigen Kulturaustausch zwischen Großbritannien und Österreich anschaulich macht. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Das Dorf an der Grenze

Auch hundert Jahre nach der Kärntner Volksabstimmung verheilen die Narben nur langsam: Im Jubiläumsjahr "CARINTHIja 2020" sollen die Brüche, die durch die Grenze entstanden sind, endlich überwunden werden. In Schwabegg/Zvabek, nur fünf Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt, gehört die Zweisprachigkeit nicht nur auf der Ortstafel zum Alltag. Regelmäßig organisiert der Verein Hisa Kulture zweisprachige Veranstaltungen. Etwa einen Erzählabend zum Auftakt der Kärntner Landesausstellung: Zeitzeugen berichten davon, wie es war, die Sprach- und Landesgrenzen zu überschreiten. Beim Schmuggeln von Kaffee oder bei heimlichen Liebschaften. Gestaltung: Ludmilla Reisinger und Matteo Eichhorn

Service

Eugene Quinn
Carinthija 2020

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