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  • Coronavirus: Italien zur Sperrzone erklärt

    Knapp 8.000 Menschen haben sich in Italien mittlerweile mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 460 sind gestorben. Gestern hat es allein 100 Tote gegeben. Die Regierung in Rom hat mit einem weiteren drastischen Schritt reagiert – ganz Italien wurde zur Sperrzone erklärt. Schulen, Universitäten bleiben mindestens bis Ostern geschlossen, alle öffentlichen Veranstaltungen sind verboten. Die Italienerinnen und Italiener dürfen das Land nicht verlassen, sollen möglichst zu Hause bleiben.

  • "Eigene Verantwortung zeigen"

    Angesichts der unverminderten Ausbreitung des Coronavirus in Italien, hat Premierminister Giuseppe Conte ganz Italien zum Sperrgebiet erklärt. Niemand darf das Land verlassen. Wie hat der Tag in Südtirol begonnen? „Der Berufsverkehr heute war bescheiden. Man darf das Haus nur aus Arbeits- oder Gesundheitsgründen verlassen“, sagt der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher. Die Menschen hätten den Ernst der Lage noch nicht ganz begriffen, meint Kompatscher: „Man hat die bisherigen Einschränkungen locker genommen, die Stimmung war ausgelassen. Man muss auch die eigene Verantwortung sehen und soziale Kontakte meiden“, sagt der Südtiroler Landeshauptmann.

  • Universität Innsbruck: Nurmehr digitale Vorlesungen

    Kann man wegen des Coronavirus noch in ein Konzert, in ein Theater, in ein Fußballstadion gehen? Die Behörden in Österreich sind noch recht zurückhaltend, Veranstaltungen zu verbieten. Einen ersten Schritt setzt nun aber die Universität Innsbruck. Studentinnen und Studenten sollen nicht mehr an die Universität kommen, Lehrveranstaltungen werden online angeboten.

  • Erdogan fordert in Brüssel mehr Unterstützung

    Der türkische Präsident Recep Tayip Erdogan ist gestern zu Gesprächen nach Brüssel gereist. Anlass war die Flüchtlingskrise an der griechisch-türkischen Grenze. Von der EU hieß es gestern, Erdogan versuche die Europäische Union zu erpressen, Erdogan sagt, die Europäer hielten sich nicht an den Flüchtlingspakt. Diskutiert wurde, ob die Türkei mehr Geld bekommen soll, um die über 3,5 Millionen Flüchtlinge im Land zu versorgen.

  • Kogler will ÖVP von Flüchtlingsaufnahme überzeugen

    Mehrere EU-Staaten, unter ihnen Deutschland und Frankreich, zeigen sich bereit, Flüchtlingskinder aus überfüllten griechischen Lagern zu holen. Österreich werde das sicher nicht tun, heißt es von der ÖVP. Vizekanzler Werner Kogler von den Grünen, will Bundeskanzler Sebastian Kurz aber noch umstimmen. Österreich müsse bei der "Koalition der Willigen" mitmachen, sagt Kogler.

  • Teiltauglichkeit als Hoffnung für Zivildienst

    Im Bundeskanzleramt in Wien findet heute ein sogenannter Zivildienstgipfel statt. Mit dabei die Vertreter der Trägerorganisationen Rotes Kreuz und Caritas, die der Politik sagen sollen, wo gehandelt werden muss. Das Kernproblem - es gibt immer weniger Zivildiener, weil die geburtenschwachen Jahrgänge anstehen und gleichzeitig die Zahl der Untauglichen auf Rekordhöhe ist. Der auf den Zivildienst zugeschnittene Plan, eine Teiltauglichkeit einzuführen, wird von den Trägern begrüßt.

  • Vor Zivildienstgipfel in Wien

    Geburtenschwache Jahrgänge schlagen auf den Zivildienst durch. Landwirtschaftsministerin Köstinger will durch die "Teiltauglichkeit" mehr junge Männer für Zivildienst und Wehrpflicht lukrieren. „Die Zahl der Übergewichtigen hat in den letzten Jahren zugenommen, auch Sehstörungen nehmen zu. Bei massiven körperlichen und psychischen Einschränkungen gilt weiterhin die Untauglichkeit, ansonsten können die jungen Männer in der Verwaltung eingesetzt werden", sagt Elisabeth Köstinger, zuständige Ministerin für den Zivildienst von der ÖVP, im Ö1-Morgenjournal.

  • SPÖ-Mitgliederbefragung: Uneinigkeit in der Partei

    Die Wiener SPÖ hält gestern und heute eine Klubtagung in Frauenkirchen im Burgenland ab. Da stehen zwei Themen im Mittelpunkt - die Wien-Wahl im Herbst, und die Mitgliederbefragung, die Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner angesetzt hat, um zu klären, ob sie noch Rückhalt in der Partei hat. Da wird sie vor allem die Wiener Parteifreunde überzeugen müssen, stellen sie doch mit Abstand die meisten Parteimitglieder.

  • "Genia oder: Das Lächeln der Maschine" in der Kammeroper

    Das Theater an der Wien, zu dem Ludwig van Beethoven eine besonders enge Beziehung hatte, richtet heuer zum 250. Geburtstag ein „Beethoven-Fest“ aus. In knapp einer Woche feiert „Fidelio“ unter der Regie von Christoph Waltz Premiere. Und an der Wiener Kammeroper ist heute Abend eine Uraufführung zu erleben: „Genia, oder: Das Lächeln der Maschine“ heißt die Oper des österreichischen Komponisten Tscho Theissing - darin bekommt es Beethoven mit einer wundersamen Komponiermaschine zu tun.

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