Historisches Foto des deutschen Reichstags aus dem Jahr 1920

ASSOCIATED PRESS

Die Macht der Straße

Paramilitärische Aufrüstung in Deutschland um 1920. Mit Florian Wenninger, Leiter des Historischen Instituts der Arbeiterkammer.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller

In der politisch instabilen Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begannen sich in Deutschland und Österreich, eine Vielzahl an paramilitärischen Truppeneinheiten zu formieren. In Deutschland waren dies zunächst die antidemokratisch und antirevolutionär eingestellten Freikorps, welchen sich ehemalige Frontsoldaten, Offiziere und andere vom Kriegsausgang Enttäuschte anschlossen. Diese bewaffneten Freiwilligenverbände unterstanden der Reichsregierung und bekämpften in deren Auftrag revolutionäre Aufstände wie den Januaraufstand von 1919 in dessen Verlauf die Spartakus-Führer, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, ermordet worden waren. Im gescheiterten Lüttwitz-Kapp-Putsch vom März 1920 richteten sich die mittlerweile von Auflösung bedrohten Freikorpseinheiten gegen die demokratische Regierung der Weimarer Republik in Berlin.

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