Eine Jugendliche Frau greift sich an den Kopf

DPA/MARIJAN MURAT

Wenn psychisch erkrankte Jugendliche erwachsen werden

Fremduntergebrachte psychisch erkrankte Jugendliche und das Versorgungssystem

Erwachsenwerden ist mühsam. Es ist die Zeit der Identitätsfindung, einhergehend mit sozialen und biologischen Veränderungen. Eine Entwicklungsaufgabe, die mit der gesetzlichen Volljährigkeit noch nicht abgeschlossen ist. Besonders nicht, wenn Jugendliche an einer komplexen psychischen Erkrankung leiden. Das Erreichen des 18. Geburtstages stellt auch die Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen: Zuständigkeiten ändern sich, aufgebaute medizinische und soziale Beziehungen werden abrupt beendet und Jugendliche müssen sich in den neuen Strukturen der erwachsenenorientierten Versorgung zurechtfinden. Das kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. Wie kann die psychiatrische Versorgung nachhaltig gegeben werden? Wie können vorherrschende Strukturen aufgebrochen werden? Die sozialpsychiatrische Wohngemeinschaft "Transition" leistet hier Pionierarbeit und denkt Übergänge in das Erwachsenenleben neu.

Gestaltung: Olivia Wimmer


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Woche Drei

Eine Kolumne von Horst Widmer

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