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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Nationalrat berät über Corona-Krise

    Der Nationalrat beschäftigt sich am Mittwoch erneut mit der Coronavirus-Krise. Zum Auftakt gibt es eine „Aktuelle Stunde“, die von den NEOS beantragt wurde. Sie fordern mehr Transparenz der Regierung bei den Bewältigungsstrategien gegen die Krise. Zudem fordern die Oppositionsparteien in einem gemeinsamen Antrag die Einrichtung eines mit Kontrollrechten ausgestatteten Covid-19-Unterausschuss.

  • MInisterium: Kinderbetreuung nicht nur bei "Systemrelevanz"

    Österreichs Wirtschaft wird derzeit langsam wieder hochgefahren. Das stellt viele Eltern vor ein Problem, denn viele Kindergärten und Schulen lehnen die Betreuung von Kindern ab, wenn deren Eltern nicht in systemrelevanten Bereichen arbeiten oder sie nicht nachweisen können, dass ein Homeoffice nicht machbar sei. Das Bildungsministerium stellt gegenüber dem Ö1-Morgenjournal aber klar: Das Angebot der Betreuung am Schulstandort könne auch unabhängig vom beruflichen Hintergrund der Eltern und Erziehungsberechtigten in Anspruch genommen werden, wenn es ansonsten zu einer Überlastung in der Familie kommen würde.

  • "Ihre Frage": Enkel, Hochzeiten und Öffis

    Wann dürfen Großeltern ihre Enkelkinder wieder treffen?
    Nach wie vor soll man soziale Kontakte meiden, um die Infektionsrate zu senken, heißt es aus dem Gesundheitsministeriums. Das gelte gerade für Großeltern, weil sie aufgrund des Alters besonders gefährdet sind. Aber man sei sich bewusst, dass das Thema emotional und strukturell wichtig ist, deshalb würden derzeit weitere Maßnahmen evaluiert. Die Regierung angekündigt, dass am 1. Mai die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Die Rede war von möglichen Treffen außerhalb der Kernfamilie und im engen Freundeskreis. Details gibt es nächste Woche.


    Kann ich im August meine Hochzeit feiern?
    Eine Prognose über mehrere Wochen hinweg sei schwierig, sagt man im Gesundheitsministerium. Sicherheit, was ein Datum betrifft, könne man aus heutiger Sicht nicht geben. Derzeit sind Hochzeiten am Standesamt nur im engsten Familienkreis möglich, nur das Brautpaar und Standesbeamter/-beamtin müssen keine Schutzmasken tragen. In einigen Standesämtern kann schon geheiratet werden, in Wien sind Hochzeiten und Verpartnerungen ab Mai wieder möglich. Dabei bietet man auch eine Übertragung der Trauung per Live-Stream an.


    Wie wird in den Öffis bei mehr Fahrgästen der Abstand eingehalten?
    Bei den Wiener Linien hat man die Intervalle bereits verstärkt und beobachtet die Lage laufend, ob man den Fahrplan weiter anpassen muss.
    Bei den ÖBB gilt noch bis Ende April der Sonntagsfahrplan mit Verstärkungen in der Früh und am Abend. Danach rechnet man mit mehr Pendlerverkehr und bereitet sich auch auf den Schulstart vor. Der ÖBB-Krisenstab arbeitet mit den Verkehrsverbünden und Behörden zusammen und prüft verschiedenen Szenarien. Ob und wann man den Regelbetrieb wieder aufnimmt, werde dann laufend geprüft – die Umstellung sei aber komplex und könne ein paar Tage dauern.

  • Neue Anzeige gegen umstrittenen Sektionschef

    Gegen den umstrittenen Chef der Strafsektion, Christian Pilnacek, hat es eine neue Anzeige gegeben – Amtsmissbrauch lautet der Vorwurf. Die Anzeige kommt für Pilnacek zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn Justizministerin Alma Zadic soll bis Ende Mai entscheiden, ob Pilnacek weitere fünf Jahre Sektionschef bleiben wird.

  • Gerichte auf dem Weg zum "Normalbetrieb"

    Die österreichische Gerichte kehren langsam wieder in den Normalbetrieb zurück – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen für Richter bis Zeugen.

  • Strenge Regeln für Friseurbesuch

    Ab dem 2. Mai dürfen auch Dienstleistungsunternehmen wie Friseure ihre Geschäfte wieder öffnen. Es gelten strenge Regeln, so gilt etwa Maskenpflicht und Schönheitspflege darf nur mit Plexiglasschutz durchgeführt werden. Auch die Abstandsregeln zwischen den einzelnen Kunden muss eingehalten werden.

  • Dickes Abo-Plus für Netflix

    In der Wirtschaft gibt es wegen der der Coronavirus-Pandemie neben vielen Verlierern auch ein paar Gewinner. Darunter die Streamingdienste wie Netflix – der US-Konzern hat im ersten Quartal weltweit fast 16 Millionen neue Abonnements verkauft.

  • Buchgeschäfte in Italien wieder geöffnet

    Während in anderen europäischen Ländern die Öffnung verschiedener Bereiche des öffentlichen Lebens bald schon Realität werden, liegt das in Italien noch in weiter Ferne. Kultureinrichtungen wie Museen, Theater und Kinos bleiben wahrscheinlich bin weit in den Herbst hinein geschlossen -
    nur die Buchhandlungen sind jetzt wieder geöffnet.

  • Kunstmarkt lockt Fälscher an

    Der Kunstmarkt ist ein milliardenschwerer – das hat zu einer Zunahme an Fälschungen geführt. Kunsthistoriker Hubertus Butin schreibt in seinem Buch „Kunstfälschung: Das betrügliche Objekt der Begierde“ über die erfolgreichsten Fälscher und über die peinlichsten Fehler der Gutachter, analysiert aber auch, wie der überhitzte Kunstmarkt das Fälscherwesen begünstigt.

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