Schlauchbootfahrt auf dem Mecana River

AP/CALVIK/KIKE CALVO

Vom Guerillero zum Wanderführer: Öko-Tourismus in Kolumbien

Lokalaugenschein kurz vor Ausbruch der Corona-Krise.
Gestaltung: Ralf Leonhard

Kolumbien assoziieren viele mit politischer Gewalt, mit Drogenhandel und vielleicht noch mit Kaffee. Da ist was dran. Doch das Land im nördlichen Südamerika hat weit mehr zu bieten als Kokain, Auftragsmörder und Guerilleros. Vor allem seit vor etwas mehr als drei Jahren das Friedensabkommen zwischen der Regierung und der Rebellenorganisation FARC unterzeichnet wurde, sind weite Landesteile für den Tourismus zugänglich geworden. Besonders groß ist das Potential für nachhaltigen Ökotourismus. Denn während des bewaffneten Konflikts sind viele Naturparadiese von Abholzung oder Vergiftung durch Ölförderung oder Bergbau verschont geblieben. Überall schießen kleine private Initiativen aus dem Boden und vermitteln urige Herbergen, romantische Wanderungen, Vogelbeobachtung oder Touren für Extremsportler/innen.

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