Mädchen mit Mundschutz waschen sich die Hände, Senegal

AP/KRISTA LARSON

Krisenmodus

Strategien afrikanischer Länder gegen Covid-19
Von: Benjamin Breitegger und Benjamin Moscovici

Die Weltgesundheitsorganisation warnte bereits vor Wochen: Die Corona-Pandemie könnte den afrikanischen Kontinent besonders hart treffen. Bislang blieb die Katastrophe aus. Viele Staaten reagierten schnell und entschlossen auf die neue Bedrohung: So verhängte beispielsweise Sierra Leone schon erste Maßnahmen, bevor der erste Covid19-Fall bestätigt wurde. Der Kampf gegen das Coronavirus hat aber gefährliche Nebeneffekte: Menschen wird ihre Lebensgrundlage genommen, mancherorts droht der Hunger. Wichtige Impfprogramme werden ausgesetzt, um das Virus nicht zu verbreiten. Welche Gefahren gehen unter im Kielwasser der akuten Bedrohung einer Corona-Erkrankung? Ein Blick nach Sierra Leone und Guinea in Westafrika, wo derzeit nicht nur die Angst vor Corona wächst, nach Äthiopien in Ostafrika, das auch mit einer Heuschreckeninvasion kämpft, und nach Südafrika, wo die Corona-Krise die Ungleichheiten im Land offenlegt.

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