Zweiteiliges Gesicht in Gold

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Radiokolleg - Positives Körpergefühl

Was es stärkt und was es behindert (3).
Gestaltung: Ilse Huber

Mehr als einen Monat hat es gedauert: Das Virus mit dem klingenden Namen ‚Corona' hat die Menschen dazu verdammt, sich in den eigenen vier Wänden aufzuhalten. Essen, schlafen, telekommunizierend organisieren und trotzdem mit den Nächsten auskommen. Eine Herkulesaufgabe. Noch dazu, wenn der gewohnte Sportausgleich fehlte. Fitnessstudio? Geschlossen. Trainingseinheit? Abgesagt. Massagen? Verboten. Ausgedehnte Wanderungen oder Skitouren? Ein Fall für Strafen.

Nach der Zeit der Entbehrung regt sich das Körpergefühl. Die Hosen passen nicht mehr? Der Gürtel muss weiter gestellt werden? Und die Kleidergröße hat zwei Sprünge nach vorn gemacht? Nach ausreichendem Verzehr von Fleisch, Schokolade und Snacks vor der dem Bildschirm, meldet sich das schlechte Gewissen.

Aber muss das so sein? Die verordnete Zwangspause hat vielleicht Ruhe in den ansonsten hektischen Alltag gebracht. Haut und Haar haben sich von Glätteisen sowie Makeup erholt. Und die selbst zubereiteten Gerichte haben idealerweise geschmackliche und erfrischende Abwechslung zu den üblichen Fertigmenüs gebracht.
Was bestimmt also ein positives Körpergefühl? Wie kann es nicht nur entfacht, sondern auch erhalten werden? Welche Anreize fördern die Zufriedenheit mit dem eigenen Organismus? Und welche Hemmnisse arbeiten dagegen? Ob alt oder jung, ob Frau, Mann oder Person, das Wohlfühlen im eigenen Körper erzählt eine lange Geschichte.

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