Italien, EU-Parlament, Ungarn, Europa

Italien: Bergamo versucht den Start in die neue Normalität +++ Europa: Wie soll die Bewältigung der Corona-Krise finanziert werden, Monika Vana? +++ Ungarn: Von einem Ausnahmezustand in den nächsten +++ Mit dem Fahrrad aus der Krise
Moderation: Markus Müller-Schinwald

Italien: Bergamo versucht den Start in die neue Normalität
Italiens Provinz Bergamo ist zu Beginn der Corona-Krise zum Sinnbild für die verheerenden Folgen einer Covid-19 Erkrankung geworden. Bilder von überfüllten Krankenhäusern, von Militärfahrzeugen, die Särge in andere Städte bringen müssen, weil das Krematorium der Stadt überlastet war, haben viele Menschen schockiert und zur Vorsicht gemahnt. Aber wie geht es der Stadt jetzt? Wie versuchen ihre Bewohner, die ersten Schritte einer Phase 2 zu gehen? Und wie tief sitzen die Wunden, die das Corona-Virus in Bergamo hinterlassen hat? Katharina Wagner war in und rund um die Stadt unterwegs und hat nachgefragt.

Europa: Wie soll die Bewältigung der Corona-Krise finanziert werden, Monika Vana?
Die Corona-Krise stellt den Zusammenhalt in der EU auf die Probe. Besonders stark betroffene Länder wie Italien oder Spanien fordern mehr europäische Solidarität. Die sogenannten "sparsamen Vier", zu denen auch Österreich gehört, warnen hingegen vor dem Einstieg in eine neue "Schuldenunion". Dazwischen steht das EU-Parlament, das sich für ein sehr weitreichendes Hilfspaket ausspricht. Dazu, wie diese Positionen zu vereinbaren sind, ist Monika Vana zu Gast, die Delegationsleiterin der Grünen im EU-Parlament.

Ungarn: Von einem Ausnahmezustand in den nächsten
Mitte Juni will Ungarn den Notstand beenden, den das Land Mitte März wegen der Corona-Pandemie ausgerufen hatte. Während dieser Zeit hatte die Regierung mit dem Ermächtigungsgesetz weitgehende Vollmachten, die zu scharfer internationaler Kritik geführt haben. Und diese Vollmachten hat die Regierung von Viktor Orban auch genutzt, um das Land nachhaltig politisch zu verändern, berichtet Ernst Gelegs.

Mit dem Fahrrad aus der Krise: Wie Corona den Straßenverkehr in Europa verändert
Seit Mitte März ist auf den Straßen vieler europäischer Hauptstädte nichts mehr wie vorher. Mit dem Lockdown verschwanden Menschen und damit auch die meisten Autos von den Straßen. Und nach der Öffnung findet das Leben im öffentlichen Raum anders statt als vorher. Viele Städte verzeichnen einen Boom des Fahrradverkehrs - eine Rundschau nach London, Rom, Brüssel, Vilnius und Warschau.

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