Wie kann man Terroristen Geld wegnehmen?

Von eingefrorenen Konten und schlauen Computersystemen.
Gestaltung: Ute Maurnböck

Terroristen haben vor allem ein Ziel: einen Staat oder dessen Gesellschaft, die nicht so lebt, wie sie sich das vorstellen, zu schwächen. Mit Anschlägen möchten sie ihre Forderungen durchsetzen. Ein Beispiel, das vielen bekannt ist: die Anschläge vom 11 September 2001. Damals flogen entführte Flugzeuge mit Selbstmordattentätern des islamistischen Terrornetzwerks al-Qaida in zwei Türme des World Trade Centers in New York sowie in militärische Gebäude.

Eine Möglichkeit, Terroristen zu stoppen, ist, ihnen ihr Geld wegzunehmen. Jonas, Alma, Lisa und Ferdinand vom Ö1 Kinderuni-Team überlegen, wie das möglich wäre. Da sind zum einen Banken, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, auf mögliche Finanzierungen von Terroristen zu achten. Es gibt heute schon Computersysteme, die auffällige Transaktionen erkennen können. Ist das der Fall, wird ein verdächtiges Konto eingefroren und kein Geld kann mehr überwiesen werden. Und zum anderen gibt es Behörden, die wiederum auf die Banken achten, ob diese Vorgaben auch erfüllt werden. Wie das funktioniert, diskutieren die Kinder mit Christoph Kodada von der Finanzmarktaufsicht und Stephan Klinger, er ist Compliance-Verantwortlicher der Volksbanken Österreichs und unterrichtet an der Fachhochschule des BFI und der WU Wien.

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