Ausstellungsansicht, Schiele-Ausstellung, rote Wand

DANIEL HINTERRAMSKOGLER

Entdeckungen mit Tradition

Clockdance mit Hannah James

Beim Tanzen trägt die englische Folkmusikerin Hannah James eigens angefertigte Clockdance-Schuhe aus schwarzem Leder mit metallener Verstärkung an den Spitzen. Clockdancing ist ein traditioneller englischer Tanz, den Hannah James schon als Kind von ihrer Mutter lernte. Vom Fabriksarbeiter bis zum Bauern - sie alle tanzten früher diesen Clockdance, erzählt die Musikerin. Derzeit verbringt die Hannah James einen Monat als Artist in Residence in Krems. Am 24.Juli tritt sie dort beim Festival "Glatt und Verkehrt" auf. Gemeinsam mit dem in Wien lebenden iranischen Gitarristen und Komponisten Mahan Mirarab, dem aus Ungarn stammenden Percussionisten András Des, sowie der Geigerin Claudia Schwab. Ö1 wird das Konzert live übertragen. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Egon Schiele in Tulln

Egon Schiele kam 1890 im Bahnhofsgebäude von Tulln an der Donau zur Welt. Die Familie Schiele lebte dort in einer Dienstwohnung. Egons Vater Adolf Schiele war der Bahnhofsvorsteher. Das Talent des kleinen Egon zeigte sich früh. Als Bub zeichnete er mit Vorliebe Züge und Bahnhofsszenen. Die Wohnung in der Egon Schiele mit Unterbrechungen durch seine Schulzeit lebte bis er 14 Jahre alt war, ist heute ein Museum. Von dort erreicht man über den Schiele-Weg das Schiele-Museum direkt an der Donau. Derzeit ist dort neben der Dauerausstellung über Leben und Werk Schieles die Sonderausstellung "Egon Schiele. Das Werden eines Genies" zu sehen, die vom einzigen erhaltenen Skizzenbuch über Bleistiftzeichnungen bis hin zu frühen Ölbildern einen repräsentativen Querschnitt durch Schieles Frühwerk bietet. Gestaltung: Sabine Nikolay

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Hannah James
Schiele in Tulln

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