Ein Modell der Tauernbahn.

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Alternative zur Südbahn

Ein Sommer voller Museen in Österreich 1

Museum Tauernbahn

Idyllisch schlängelt sich die Modellbahn durch die Salzburger und Kärntner Miniatur-Landschaft. Das Modell der Tauernbahn ist das für Ö1 ausgewählte "Objekt der Begierde" im Museum Tauernbahn in Schwarzach im Pongau. Gerade fährt der Zug in den alten Bahnhof Mühldorf Möllbrücke in Kärnten ein, erzählt Michael Köstinger, Mitarbeiter des Museums Tauernbahn.

1901 begann man mit dem Bau der echten Tauernbahn - eines der letzten großen Projekte der Monarchie. Sie führt von Schwarzach St. Veit in Salzburg bis zum Millstätter See in Kärnten. Die Tauernbahn ist Teil der sogenannten Transalpina, die Österreich-Ungarn mit dem Hafen von Triest verband.

Die Hauptausstellung im Museum Tauernbahn heißt "Der (z)weite Weg nach Trieste". Mit "zweitem" Weg ist gemeint: "Es gab 50 Jahre vorher schon die Südbahn nach Triest, die Wien mit dem Adriahafen verbunden hat", erklärt Köstinger. Ab nun konnte man auch über die Berge, den Tauern, nach Triest fahren.

Im Tauernmuseum wird die Geschichte der Tauernbahn breit erzählt. Da geht es nicht nur um die militärische Bedeutung der Staatsbahn für die Monarchie, sondern auch um die Auswirkungen auf die kleinen Ortschaften.

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Museum Tauernbahn
Bahnhofstraße 14, 5620 Schwarzach

Objekt: Modell Tauernbahn im Maßstab 1:87

Service

Museum Tauernbahn

Anhand von jeweils einem besonderen Objekt aus der Sammlung werden in der Radioserie Das Objekt der Begierde ausgewählte Museen auf Ö1 vorgestellt. Die insgesamt fünfzig Beiträge ergeben bis Ende September 2020 ein sommerliches Puzzle der Kultur-, Natur- und Kunstgeschichten Österreichs.

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