Begegnungen im Buch

Der Dirigent und die Stille

"Als ich die Stille fand - ein Plädoyer gegen den Lärm der Welt", so heißt ein kürzlich erschienenes Buch des Dirigenten Franz Welser-Möst. Der ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper und jetziger Dirigent des Cleveland Orchestra in Ohio legt damit eine detailreiche Biografie vor, und kritisiert darin zugleich den grassierenden Egoismus der Gegenwart. Franz Welser Möst ist seit gestern auch wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben, wo er die "Elektra" dirigiert. Das Buch "Als ich die Stille fand" präsentiert er heute Abend im Thalia Buchgeschäft auf der Mariahilfer Straße. In einem Gespräch mit dem Journalisten Axel Brüggemann, der das Leben Franz Welser-Mösts aufgezeichnet und in Buchform gebracht hat. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Wohlbrück und Walbrook

Während vielen geflüchteten oder vertriebenen deutschsprachigen Schauspielerinnen und Schauspielern eine zweite Karriere im Exil nicht gelungen ist, konnte Adolf Wohlbrück - ausgestattet mit imposanter Leinwandpräsenz und vielbewunderter Eleganz - nach seiner Emigration 1936 auch im englischen und amerikanischen Kino reüssieren: unter seinem neuen Namen Anton Walbrook. Im Zeughaus-Kino des Deutschen Historischen Zentrums in Berlin ist ihm derzeit eine Retrospektive gegründet. Und der in Wien ansässige Verein Synema hat ein Büchlein zu seinem Leben und Werk publiziert. Mitherausgeber des Bandes "Wohlbrück & Walbrook - Schauspieler, Gentleman, Emigrant" ist der Filmkritiker Michael Omasta. Gestaltung: Anna Soucek

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