Der Stille zuhören

Die Musikerin Margit Pflügl bildet den Klang der Natur in Kalligraphien ab

Jahrelang war Margit Pflügl als Barockmusikerin unterwegs. Bis sie beschloss, keine Klänge mehr für großes Publikum zu produzieren. Viel lieber wollte sie sich Zeit nehmen, um zu hören. Die Geräusche der Natur und die Klänge der Stille.

Dafür steigt Margit Pflügl regelmäßig in ihren alten Citroen und verbringt einige Tage - und auch Nächte - allein tief drinnen im Wald oder hoch oben auf den Bergen. Dort entstehen dann auch ihre künstlerischen Arbeiten - der Gesang der Vögel, in kalligraphischen Strichen auf Papier gebracht. Damit auch andere Menschen sehen können, was es heißt, genau zuzuhören.

Gestaltung: Dominique Gromes

Wort der Woche: Noel Kriznik

Moment-Echo: Jonathan Scheucher

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