Blick nach oben in der Downtown von Buenos Aires, Vögel fliegen

AP/NATACHA PISARENKO

Phantastisches aus Buenos Aires

"Coral Fernández" und "Celestino Abril". Von Silvina Ocampo. Aus dem Spanischen von René Strien. Es liest Valentin Schreyer

In den Kurzgeschichten von Silvina Ocampo, begegnen wir zwei Männern: Einem, der verliebt ist, doch stets von körperlichen Leiden befallen wird, sobald er sich in der Nähe seiner Angebeteten befindet und einem, der in der ganzen Stadt als Philanthrop beliebt ist, doch am Sterbebett ein Geheimnis zu beichten hat. Mit Witz und Ironie zeichnet Silvina Ocampo ihre Figuren, die nicht immer an die Gesetzmäßigkeiten der Wirklichkeit gebunden sind.

Silvina Ocampo wurde 1903 in Buenos Aires geboren und gehörte der argentinischen Oberschicht an. Sie studierte Malerei in Paris; später erschloss sich ihr die Welt der Literatur als Schriftstellerin und Übersetzerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Adolfo Bioy Casares und ihrem Freund Jorge Luis Borges gab sie bedeutende Anthologien zu phantastischer Literatur und argentinischer Lyrik heraus. Heute ist die 1993 in Buenos Aires verstorbene Autorin vor allem für ihre phantastischen Kurzgeschichten bekannt.

Gestaltung: Julia Zarbach
Präsentation: Nicole Dietrich

Service

Aus: Silvina Ocampo, "Die Furie und andere Geschichten". Aus dem Spanischen von René Strien. Suhrkamp Verlag, 1992

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