Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

Beiträge

  • Mehr Todesfälle durch Herzinfarkt während Lockdown

    Eine steirische Studie bestätigt jetzt sogenannte gesundheitliche Kollateral-Schäden als Folge des Corona-Lockdowns im Frühjahr: Der Anteil tödlicher Herzinfarkte in den steirischen Spitälern ist demnach um 80 Prozent gestiegen. Die Gesellschaft für Kardiologie geht davon aus, dass es auch österreichweit einen Anstieg bei Herzinfarkten gab - und zwar weil Infarkt-Patienten später als sonst ins Spital gekommen sind bzw. später eingeliefert wurden.

  • Gespräch mit Patientenanwalt Bachinger

    Während des Lockdowns ist die Zahl der Herzinfarkt-Patienten in den Spitälern zurückgegangen, gleichzeitig sind mehr Menschen an Herzinfarkt gestorben, so eine Studie aus der Steiermark. Ist das ein österreichweiter Trend, waren und sind die Spitäler noch immer zu sehr auf die Covid-Pandemie fixiert? Dazu ein Gespräch mit Patientenanwalt Gerald Bachinger.

  • Trumps umstrittene Rückkehr ins Weiße Haus

    Eines muss man Donald Trump lassen: Er schafft es immer wieder, den Rest der Welt in Erstaunen zu versetzen. Zuletzt eigentlich jeden Tag. Dass er sich mit einer Covid-Infektion - wie Millionen andere - in Quarantäne begibt und auskuriert, das war nicht wirklich zu erwarten, schon gar nicht vier Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA. Wie er seine Tage im Spital und jetzt seine Rückkehr ins Weiße Haus inszeniert, das macht viele Amerikaner fassungslos. Trump ordnet alles seinem Ziel unter, wiedergewählt zu werden.

  • Wiener Wahlkampf-Reportage

    Am Sonntag wählen rund 1,4 Millionen Wienerinnen und Wiener einen neuen Gemeinderat und die Bezirksvertretungen. Nimmt man die Umfragen, gibt es keinen Zweifel, dass die SPÖ mit Bürgermeister Michael Ludwig klar stärkste Partei bleibt. Ebenso klar ist für die Meinungsforscher, dass die Freiheitlichen ihren zweiten Platz nicht halten können. Da darf sich die ÖVP Hoffnung machen, eventuell auch die kleinere Regierungspartei, die Grünen. Die Neos liegen in den Umfragen in etwa bei den Werten der letzten Wahl. Dann ist da noch die Liste von Heinz-Christian Strache, der sehen wird, wie viele Menschen in Wien ihm seinen Ibiza-Auftritt verziehen haben. Es ist jedenfalls die erste große Wahl in Corona-Zeiten. Wie wirkt sich das auf den Wahlkampf aus und wie ist die Stimmung in der Stadt?

  • SPÖ und FPÖ vor Nationalrats-Sondersitzung

    Die Freiheitlichen haben für morgen, vier Tage vor der Wahl in Wien, eine Sondersitzung des Nationalrats einberufen. Die FPÖ will über Asylpolitik reden. Heute haben die Freiheitlichen und auch die SPÖ ihre Positionen vor der Sondersitzung abgesteckt.

  • Plastikpfand: Gewessler hält an Plan fest

    Für die österreichische Regierung gab es in der Nacht Entwarnung. Nachdem ein Mitarbeiter im Kanzleramt positiv getestet worden war, waren die Tests der Regierungsmitglieder allesamt negativ. In Selbstisolation ist allerdings Magnus Brunner, Staatssekretär im Infrastruktur-Ministerium, weil auch ein Mitarbeiter in seinem Büro infiziert ist. Und auch Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) isoliert sich selbst, weil auch sie Kontakt zu einer Person hatte, die sich dann als infiziert herausgestellt hat. Damit kann Gewessler nicht an einem Termin heute Nachmittag teilnehmen, bei dem es um das Pfand auf Plastikflaschen gehen sollte. Die ÖVP steht nach wie vor auf der Bremse, Gewessler hält an ihrem Plan fest.

  • Wintertourismus mit bis zu 50% Umsatzminus

    Es wird ein harter Winter zumindest für den heimischen Tourismus. Die Branche muss sich angesichts von Infektionszahlen, Reisewarnungen und Quarantänebestimmungen in wichtigen Herkunftsländern auf herbe Umsatzrückgänge einstellen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO hat mehrere Szenarien durchgerechnet. Auch wenn eine seriöse Prognose aufgrund der vielen Unsicherheiten nicht möglich ist – ein paar Zahlen hat das WIFO am Vormittag veröffentlicht.

  • Umweltbundesamt prüft Methan-Lecks

    Wenn von klimaschädigenden Treibhausgasen die Rede ist, denken die meisten an CO2. Noch schädlicher ist allerdings Methan. Denn Methan hält viel mehr Wärme in der Atmosphäre als CO2. Methan ist Haupt-Bestandteil von Erdgas, wie es viele zum Heizen und Kochen verwenden. Bei der Förderung kommt es vor, dass Methan aus den Leitungen entweicht. Das Umweltministerium hat nun das Umweltbundesamt beauftragt, Lecks im österreichischen Netz zu finden.

  • Kremlkritiker Nawalny gibt Interview

    Alexej Nawalny hat sich erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt, nach dem Giftanschlag auf ihn Ende August und seiner Behandlung in Berlin. Nawalny hat einem russischen YouTube-Blogger ein Interview gegeben. Das Interview ist mit gestern datiert und heute veröffentlicht worden. Er spricht zwei Stunden lang über seinen Gesundheitszustand und über die Hintergründe des Anschlags. Einmal mehr macht er Russlands Präsident Vladimir Putin für den Anschlag verantwortlich.

  • Wahlergebnis in Kirgistan für ungültig erklärt

    Kirgistan war früher Teil der Sowjetunion, ist heute ein kleines, gebirgiges Land in Zentralasien und erlebt gerade einen Kampf um die Macht. Am Sonntag waren Parlamentswahlen. Da haben nur Parteien den Einzug ins Parlament geschafft, die dem Präsidenten nahestehen. Die Opposition spricht von Wahlbetrug; in der Nacht haben Demonstranten den Regierungssitz gestürmt. Wer derzeit das Land kontrolliert, ist unklar. Die Wahlkommission hat vor kurzem jedenfalls das Wahlergebnis für ungültig erklärt.

  • Rätselhaftes Tiersterben auf Kamtschatka

    Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka im fernen Osten des Landes sind in den vergangenen Tagen aus dem Meer hunderte tote Tiere an Land gespült worden: Robben, Kraken. Woran sie gestorben sind, ist unklar. Menschen, die in der Küstenregion leben, klagen allerdings schon seit Wochen über Gesundheitsbeschwerden und berichten, dass sich das Meerwasser komisch verfärbt habe. Ökologen sprechen von einer Umweltkatastrophe. Jetzt ermitteln die russischen Behörden.

  • Waldbrände an der US-Westküste

    Von einer Umweltkatastrophe anderer Art sind die USA betroffen. An der Westküste wüten seit Wochen noch nie dagewesene Waldbrände. In Kalifornien und Oregon wurde eine Fläche zerstört, so groß wie Niederösterreich und Burgenland zusammen. Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser zurücklassen. Wissenschafter sind sich einig: Die Klimakrise macht die Brände immer schlimmer. Viele Bewohner der Region wollen das nicht glauben, und schon gar nicht ihre Wohnorte verlassen.

  • Physik-Nobelpreis für Nachweis Schwarzer Löcher

    In der Nobelpreis-Woche ist heute Physik an der Reihe. Ausgezeichnet werden der Brite Roger Penrose, der Deutsche Reinhard Genzel und Andrea Ghez aus den USA, für ihre Arbeiten zu Schwarzen Löchern und supermassereichen Objekten im Zentrum der Milchstraße. Das hat die königlich-schwedische Akademie vor kurzem bekannt gegeben.

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  • Lotte de Beer wird neue Volksopern-Direktorin

    Die Wiener Volksoper bekommt eine neue Direktorin. Es ist die niederländische Opernregisseurin Lotte de Beer, bisher künstlerische Leiterin des niederländischen Ensembles Operafront. Ab 1. September 2022 wird sie für fünf Jahre die Volksoper Wien leiten, das hat Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer am Vormittag bekannt gegeben. Für die Nachfolge von Robert Meyer gab es 33 Bewerbungen, 16 aus dem Inland, 17 aus dem Ausland. Darunter sieben Frauen.

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