Kühe im Stahl

APA/DPA/SWEN PFÖRTNER

5 x Landwirtschaft

Die Lust auf Fleisch und ihre Kosten
Wege zur Agrarwende

Mehr als 63 Kilogramm Fleisch verzehren Herr und Frau Österreicher im Schnitt pro Jahr, rund 50 Prozent mehr als die Weltbevölkerung im Durchschnitt. Die ökologischen Kosten sind laut Weltklimarat IPCC enorm. Die Erzeugung von 1 Gramm Rindfleisch benötigt etwa 20 Mal so viel Land und verursacht 20 Mal so viele Treibhausgase wie dieselbe Menge pflanzliches Eiweiß. Bei der Fleischproduktion werden u.a. enorme Mengen an Methan frei - ein Treibhausgas, das noch klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.

Deshalb fordert der Weltklimarat die Halbierung des weltweiten Fleischkonsums bis 2050. Auch die Landwirtschaft müsste sich fundamental umstellen, hin zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung ihrer Flächen. Könnten Fleischersatzprodukte auf Basis von Erbseneiweiß oder Insekten als Eiweißlieferanten eine Lösung sein? Gleichzeitig ist konventionelles Fleisch teilweise billiger als Äpfel. Welche Optionen und Hindernisse für eine klimafreundlichere und gesündere Agrarwirtschaft existieren?

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