Amerikaner rufen Menschen an um sie an das Wählen erinnern.

AFP/ROBYN BECK

Black Votes Matter

Der Kampf um schwarze Wählerstimmen
Gestaltung: Claudia Sarre (ARD)

Derzeit dominiert Donald Trumps Covid-Erkrankung die Berichterstattung über die USA im In- und Ausland. Dass der erkrankte Präsident, der eine spezielle VIP-Behandlung erhalten hat, die Amerikaner dazu aufrief, ihr Leben nicht von dem Virus dominieren zu lassen, erscheint zynisch: Fast 220.000 Menschen sind in den USA bisher an Covid-19 gestorben. Überdurchschnittlich stark von Corona betroffen sind Schwarze. Sie erkranken und sterben deutlich häufiger als Weiße an dem Virus, zudem haben viele durch die Pandemie ihren Job und ihre Krankenversicherung verloren und befinden sich in einer wirtschaftlichen Notlage. Das Gefühl, an den Rand gedrängt zu sein, wird durch die Krise noch verstärkt; seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai wird regelmäßig gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.
Traditionell wählen Afro-Amerikaner demokratisch, bei der letzten Wahl 2016 stimmten fast 90% von ihnen für Hillary Clinton. Doch es wird auch darauf ankommen, wie viele von ihnen zur Wahl gehen. Demokraten und Republikaner kämpfen daher um jede Wählerstimme - vor allem in den Swing States.

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