"Zaide" ++ "Der Glöckner von Notre Dame" ++ "Wo du nicht bist"

1. Coronatauglich - Mozarts "Zaide" in Rom
2. "Der Glöckner von Notre Dame" für Kinder
3. Neuer Roman "Wo du nicht bist"

Beiträge

  • Kulturbetrieb in Zeiten von Corona
  • Coronatauglich – Mozarts „Zaide“ in Rom

    Eine organisationstechnisch „kleine“ Oper, ohne Chöre und viele Sänger, das ist perfekt, um sie in Covid-19-Zeiten auf die Bühne zu bringen, dachten sich die Verantwortlichen am Teatro Dell’Opera in Rom. Mit Wolfgang Amadeus Mozarts unvollendetem Singspiel „Zaide“ sind sie fündig geworden. Das Libretto ist verschollen, nur 15 Musiknummern sind überliefert. Zaide ist jedenfalls die erste Neuinszenierung im Teatro Dell’Opera seit Beginn der Pandemie. Nur 500 Zuschauer, sehr distanziert voneinander sitzend, durften in das Haus mit rund 1.500 Sitzplätzen.

  • „Der Glöckner von Notre Dame“ für Kinder

    Der Brand von Notre Dame im Frühjahr 2019 hat die Welt erschüttert und gleich darauf den historischen Roman von Viktor Hugo „Der Glöckner von Notre Dame“ auf die aktuellen Bestseller-Listen katapultiert. Viele Neu- und Sonderauflagen wurden von dem 1831 erschienenen Roman gedruckt. Doch auch davor bot der Roman immer wieder Stoff für Vertonungen und Verfilmungen – unter anderem mit Anthony Quinn und Gina Lollobrigida und im Jahr 1996 kam die Geschichte des buckligen Glöckners Quasimodo und der schönen Esmeralda als Zeichentrick-Musical von Disney für Kinder in die Kinos. Die Geschichte der beiden Außenseiter hat nun auch das Theater der Jugend aufgegriffen und zeigt eine Bearbeitung von Jethro Compton für Kinder ab 11 Jahren im Theater im Zentrum. Morgen ist Premiere.

  • Neuer Roman „Wo du nicht bist“

    Ein brauner Koffer mit Holzrahmen, an den Lederecken abgestoßen. Vor acht Jahren fand die Berlinerin Bärbel Schimmel in ihrem Keller diesen Koffer ihrer verstorbenen Großtante Irmgard. Sie fing an, darin zu kramen – da fiel ihr eine Heiratsurkunde in die Hände, ausgestellt im Jahr 1952. Ein rätselhafter Fund, denn soweit die Familie wusste, war ihr Mann, ein jüdischer Arzt, zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als zehn Jahre tot. Bärbel Schimmel begann zu recherchieren und stieß auf eine bemerkenswerte Liebesgeschichte. Die Hamburger Autorin Anke Gebert hat daraus den Roman „Wo du nicht bist“ gemacht.

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