See in Großbritannien

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Under Pressure

"Wo das Wasser am tiefsten ist" von Claire Keegan. Aus dem Englischen von Inge Leipold und Hans-Christian Oeser. Es liest Bettina Redlich.

Fischen kann entspannend sein. So wirft das Au-pair-Mädchen seine Angel aus und versucht, sich von den Albträumen der letzten Zeit zu befreien. Die Verantwortung für das ihr anvertraute Kind lastet auf ihr. Und manchmal ist die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit äußerst schmal.

Die irische Autorin Claire Keegan schreibt präzise, dunkle Kurzgeschichten, mit großen Fallhöhen für die Figuren und viel Platz für Ungesagtes. Bekannt wurde sie mit ihrer ersten, 1999 erschienenen Kurzgeschichtensammlung "Antarctica", für die sie den renommierten Rooney Prize for Irish Literature erhielt. Der Band erschien 2004 in der deutschen Übersetzung. "Wo das Wasser am tiefsten ist" ist die Titelgeschichte des Bands.

Gestaltung: Martin Sailer
Bearbeitung: Antonia Löffler

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"Wo das Wasser am tiefsten ist" von Claire Keegan. Aus: "Wo das Wasser am tiefsten ist". Aus dem Englischen von Inge Leipold und Hans-Christian Oeser. Verlag Steidl 2004

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