Friedhof

ORF/URSULA BURKERT

Friedhöfe in Island, Großbritannien & Guadeloupe

Reisemagazin zum Thema "Letzte Reise"
Der Friedhof Morne-à-l'Eau - Allerheiligen auf der Karibik-Insel Guadeloupe ++ Marmor, Marx und makabre Momente - Auf dem Londoner Highgate-Friedhof liegt das viktorianische Zeitalter begraben ++ Ein Ort für die Lebenden - Friedhofsgeschichten aus Reykjavík

Der Friedhof Morne-à-l'Eau - Allerheiligen auf der Karibik-Insel Guadeloupe

7.000 Kilometer westlich der Küsten des französischen Festlandes zwischen Karibik und Atlantischem Ozean liegt die Inselgruppe Guadeloupe inmitten der Kleinen Antillen. Durch einen Meeresarm "Riviere Salée" (Salziger Fluss) bilden Basse-Terre und Grande-Terre die Flügel eines 1.438 km² großen Schmetterlings. Grande-Terre liegt auf einem großen Kalksteinplateau mit kilometerlangen Stränden und Zuckerrohrplantagen. Im Herzen von Grande-Terre an der Kreuzung der Straßen nach Le Moule, Les Abymes und Anse-Betrand befindet sich der Ort Morne-à-l'Eau ein ganz außergewöhnlicher Friedhof. Wie ein Amphitheater schmiegt er sich an den Hang eines Hügels. Alle Gräber und Mausoleen sind mit schwarz-weißen Fliesen versehen. Dadurch ergibt sich eine spezielle einem Schachbrett ähnliche Optik. Jedes Jahr zu Allerheiligen werden die Gräber sorgfältig renoviert, gereinigt und mit Blumen geschmückt. Abends entzündet man tausende Kerzen, die weithin in die Nacht leuchten.

Gestaltung: Ursula Burkert

Marmor, Marx und makabre Momente - Auf dem Londoner Highgate-Friedhof liegt das viktorianische Zeitalter begraben

Der Londoner Stadtteil Highgate gilt mit seinen ansehnlichen historischen Straßenzügen und Parks als eine der besten Wohnadressen der britischen Metropole. Und er verfügt über eine einzigartige Sehenswürdigkeit: Den Highgate-Friedhof. Viele Persönlichkeiten aus der viktorianischen Ära, als England auf dem Höhepunkt seiner Macht stand, liegen hier begraben. Der berühmteste Tote stammt allerdings aus Deutschland: Karl Marx. Nach einer wechselvollen Geschichte präsentiert sich der Highgate Cemetery heute als eine Mischung aus stimmungsvoller Gedenkstätte, Wallfahrtsort und Naturoase mitten in der Stadt.
Ein Ambiente-Spaziergang von Stefan Spath.


Ein Ort für die Lebenden - Friedhofsgeschichten aus Reykjavík

Recht zentral, in der Nähe des Stadtteichs und des Nationalmuseums, liegt auf einer Anhöhe der historische Friedhof von Reykjavík, Hólavallagardur. Sein ältestes Grab ist datiert mit dem Jahr 1838. Heute ist der Friedhof nicht nur ein Ort für die Toten, sondern, wie sein Chef-Gärtner Heimir Janusarson sagt, vor allem ein Ort für die Lebenden. Auf seinen ca. 3.000 Quadratmetern birgt er nicht nur kunstvolle Grabsteine aus Basalt mit dekorativen Bildern, sondern auch an die 200 Pflanzensorten und eine ungewöhnlich dichte Sammlung verschiedenartiger Bäume, importiert aus allen Erdteilen. So reichhaltig seine Fauna ist, so vielseitig sind die Geschichten, die der Gärtner Heimir Janusarson zu den einzelnen Gräbern und über die Aktivitäten, die der Friedhof für seine Stadtbewohner bereithält, erzählt.

Gestaltung: Ursula Scheidle

Service

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Sendereihe

Gestaltung

Playlist

Komponist/Komponistin: Ludovico Einaudi/geb.1955
Titel: Una mattina - für Klavier
Solist/Solistin: Ludovico Einaudi /Klavier
Länge: 03:26 min
Label: Decca/Universal 4756292

Komponist/Komponistin: Ludovico Einaudi/geb.1955
Titel: Dna - für Klavier und Violoncello
Solist/Solistin: Ludovico Einaudi /Klavier
Solist/Solistin: Marco Decimo /Violoncello
Länge: 03:43 min
Label: Decca/Universal 4756292

Komponist/Komponistin: Ludovico Einaudi/geb.1955
Titel: Ancora - für Klavier
Solist/Solistin: Ludovico Einaudi /Klavier
Länge: 12:09 min
Label: Decca/Universal 4756292

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