Holger Falk

KAUPO KIKKAS

DDR-Hymne und Gondel-Lieder

Der deutsche Bariton Holger Falk im Gespräch

Der deutsche Bariton Holger Falk "ist einer der geistig und stimmlich beweglichsten Sänger auf deutschen Bühnen" schrieb das Magazin Opernwelt. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der zeitenössischen Musik und auf dem Liedwerk des 20. und 21. Jahrhunderts. Falk wirkte bei vielen Uraufführungen zeitgenösssicher Musiktheaterstücke mit (u.a. von Wolfgang Rihm, Peter Eötvös, Beat Furrer, Georges Aperghis). Im Vorjahr hat er einen vier CDs umfasssenden Hanns Eisler-Zyklus mit insgesamt 160 Liedern aufgenommen, für den er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, im Sommer ist seine Venedig-CD "Il gondoliere veneziano" erschienen. Darin unternimmt Falk gemeinsam mit dem nuovo aspetto und dem Klangkunstduo Merzouga eine akustische Reise nach Venedig und mischt Alltagsgeräusche mit alten Gondoliere-Liedern. In Graz unterrichtet Falk seit dem Vorjahr den neu geschaffenen Studiengang für "Liedinterpretation, Oratorium und Aufführungspraxis für zeitgenössische Musik". Über Eisler, Gondeln, die Freiheiten der neuen Musik und wie man die DDR-Hymne als gefühlvolles Lied eines Heimkehrers interpretiert, spricht Holger Falk mit Katharina Menhofer.

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