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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Eurofighter-Verfahren endgültig eingestellt

    Die gerichtlichen Ermittlungen in der Betrugsaffäre um den Kauf der Eurofighter sind eingestellt. Damit wird dem Schmiergeld-Verdacht, der sich zuletzt im parlamentarischen Untersuchungsausschuss erhärtet hat, nicht weiter nachgegangen. Das hat Wolfgang Peschorn, der Chef der Finanzprokuratur und Anwalt der Republik, gestern Abend bekanntgegeben. Dem Oberlandesgericht Wien war zu dünn, was die Staatsanwaltschaft in den vielen Jahren in der Causa ermittelt hat.

  • Experten sehen Anti-Terror-Paket skeptisch

    Die Regierung hat gestern ein großangelegtes Anti-Terror-Paket vorgelegt. Einerseits will man gegen den politischen Islam vorgehen, andererseits sollen sogenannte Gefährder besser unter Kontrolle gehalten werden als bisher. Geplant ist etwa die elektronische Überwachung bereits entlassener Terror-Straftäter per Fußfessel oder per Armband. Und: Nach verbüßter Haftstrafe sollen Gefährder im Maßnahmenvollzug untergebracht werden, wenn die Gefährlichkeitsprognose dies erfordert. Juristische Experten äußern sich skeptisch zu den Vorhaben.

  • Justizministerin Zadic garantiert grundrechtskonformes Anti-Terror-Paket

    Vier Menschen sind beim Terroranschlag in Wien getötet worden - Hinweise darauf, dass der österreichische Verfassungsschutz im Vorfeld des Anschlages versagt hat, gibt es einige. Heute soll die Untersuchungskommission dazu vorgestellt werden. Gestern schon hat die Bundesregierung ein umfangreiches Anti-Terror-Paket präsentiert, das freilich erst durchs Parlament muss. Justizministerin Alma Zadic sagt dazu im Interview im Ö1-Morgenjournal, die Ermittlungsergebnisse der Kommission würden noch in das Paket eingearbeitet.

  • Probleme mit unterschiedlichen Corona-Zahlen

    Täglich werden in Österreich Zahlen veröffentlicht, wie viele positive Corona-Tests in den letzten 24 Stunden gezählt wurden. Dass sich diese Zahlen unterscheiden, je nachdem aus welcher Quelle sie stammen, daran hat man sich in den letzten Monaten fast schon gewöhnt. Inzwischen sind sie allerdings so ungenau, dass Prognosen immer schwieriger werden - und das genau an den Tagen, an denen die Regierung darüber entscheidet, ob es strengere Maßnahmen braucht.

  • Unstimmigkeiten rund um 1-2-3-Ticket

    Die öffentlichen Verkehrsmittel werden seit der Coronakrise weniger genutzt - weil etwa Pendler im Homeoffice arbeiten oder aus Sicherheitsgründen lieber mit dem Auto fahren. An der Einführung des 1-2-3-Tickets hält Verkehrsministerin Leonore Gewessler von den Grünen aber fest: Nächstes Jahr schon soll das österreichweite Ticket für rund 1100 Euro im Jahr für sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel kommen - trotz der Kritik aus einzelnen Bundesländern und von Verkehrsverbünden.

  • China: Milliardengeschäft "Singles Day"

    Der 11.11. ist in China ein besonderer Tag: Die vier Einser sind ein Symbol für alleinstehende Menschen - also wurde der 11.11. zum "Singles Day" erklärt. Und zwar von der größten Online-Plattform in China, von Alibaba. Daraus wurde ein Riesengeschäft, das gerade in Zeiten der Corona-Pandemie die wirtschaftliche Erholung in China vorantreiben soll.

  • Italien: Museale Gärten statt Museen

    Italiens Museen sind geschlossen und Museumsdirektoren und -besucher protestieren gegen diese Entscheidung. Doch es gibt eine kleine Alternative: Statt Museen kann man nun Kunstgärten besichtigen. Das neue Portal „Garden Route Italia“ präsentiert die 200 wichtigsten Kunstgärten und -parks Italiens und unterteilt sie in 30 Kategorien. So wird versucht, Italiens Kulturfreunde in jene Parks und Gärten zu locken, die viel zu wenig besucht und vielen Italienern und Italienerinnen kaum bekannt sind.

  • Madrid: Rusalka-Premiere im Teatro Real

    Während in Spanien in den meisten Regionen nächtliche Lockdowns verhängt wurden, hat die Madrider Regionalregierung einen Lockdown ab null Uhr verhängt. Geschäfte und Restaurants können öffnen, Theater und Oper werden bespielt. So kann heute Abend die Uraufführung der Antonin Dvorak-Oper Rusalka in einer Inszenierung des deutschen Regisseurs Christoph Loy stattfinden. Die Beginn-Zeit wurde vorverlegt, um den Besuchern eine rechtzeitige Heimkehr zu ermöglichen

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