Frauen mit und ohne Kopftuch

APA

Abgeschoben in die Hoffnungslosigkeit

Elend und Aussichtslosigkeit erwarten viele Afghanen, die aus Österreich zurückgeschoben werden. Gestaltung: Margarete Endl

In den vergangenen Monaten und Jahren hat Österreich viele afghanische Flüchtlinge und Migranten wieder in ihr Heimatland abgeschoben - auch solche, die sich gut integriert, hier sogar einen Beruf gelernt hatten. Sie landen in einem zerrütteten Land, ohne jegliche Perspektive und meist ohne jeden familiären Rückhalt.
Wir begeben uns auf die Spuren einiger abgeschobener Afghanen. Darunter etwa ein junger Mann, der hier Christ wurde, weil er den praktizierten Islam in seinem Land verabscheut. Der zweite lernte erfolgreich in einem HTL-Kolleg. Der dritte war Koch in einem Vier-Sterne-Hotel. Mit dem Argument, sie hätten keinen richtigen Fluchtgrund gehabt und sich in Österreich nicht integriert, wurden sie abgeschoben. Sie alle berichten von ihrem jetzigen Leben, das eher einem Dahin-Vegetieren in großer Gefahr gleicht. Fast täglich erschüttern Terroranschläge das Land, und sie selbst werden verfolgt.

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