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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Corona-Kommission empfiehlt Maßnahmen in Schulen

    Die Corona-Ampelkommission hat gestern Abend jeden einzelnen Bezirk und somit das ganze Land weiterhin als rot eingestuft - also sehr hohes Infektionsrisiko - und zeitnahe zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus eingemahnt. Die werden ja seit Tagen kontrovers diskutiert, vor allem was die mögliche komplette Schließung von Schulen und auch Kindergärten betrifft. Die Corona-Kommission empfiehlt der Regierung, das nicht zu tun, aber alternative Maßnahmen in den Schulen zu setzen.

  • Klinik Innsbruck: Lage zunehmend ernst

    Alexandra Ciresa-König ist Oberärztin auf der Frauenklinik in Innsbruck und dort auch Covid-Beauftragte. Sie berichtet im Ö1-Morgenjournal-Gespräch von einer ernsten Situation im Spital – Operationen werden, wenn möglich, verschoben und immer mehr Normalstationen zu Covid-Stationen umgewandelt. Noch ist die Lage einigermaßen stabil, sie befürchtet aber eine baldige Verschärfung der Lage.

  • Statistiker zur Corona-Lage: Regierung hat einiges verschlafen

    Immer wieder stellt sich dieser Tage die Frage: Hat die Regierung einiges verschlafen, zu lange gewartet? Hätte sie zu Herbstbeginn nicht früher reagieren müssen, um den jetzt steilen Anstieg der Zahlen, wenn schon nicht zu verhindern, so zumindest einzubremsen? Der Statistiker Erich Neuwirth, der seit Monaten die Daten studiert und schlichtet, beantwortete diese Fragen gestern Abend in der ZIB2 eindeutig.

  • Opferfonds nach Terroranschlag

    Die Menschen, die den Terroranschlag in der Wiener Innenstadt miterlebt haben, brauchen Unterstützung, sagt man bei der Opferschutzvereinigung Weißer Ring. Deutlich macht man das mit zwei Forderungen: Einerseits soll die Polizei dem Weißen Ring Daten über Betroffene weitergeben, wenn diese dem zustimmen. Und: Über das Verbrechensopfergesetz sollen auch jene Menschen Leistungen wie Psychotherapie bekommen, die nicht direkt von dem Anschlag betroffen sind.

  • Muslimbruderschaft und Qatar Papers

    Wie einflussreich sind die Muslimbrüder in Österreich? Und unterstützen sie den Terror im Nahen Osten? Diese Fragen stellen sich seit den 60 Hausdurchsuchungen bei Vereinen und mutmaßlichen Mitgliedern der Muslimbrüderschaft am Montag. Geht es nach dem Buch „Qatar Papers“, dann sind die Muslimbrüder höchst einflussreich in Österreich - so einflussreich, dass sie zumindest zwei frühere Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft gestellt haben: Anas Schakfeh und Fuat Sanac. Doch beide bestreiten die Zugehörigkeit zur Muslimbruderschaft, und Beweise fehlen vorerst.

  • Politisches Corona-Chaos in Großbritannien

    In Großbritannien steigen die Infektions- und Todeszahlen durch das Corona-Virus stark an: Mit insgesamt mehr als 50.000 Todesopfern ist es das am härtesten betroffene Land Europas. Die Regierung hat mit einem landesweiten Lockdown und sonstigen lokalen Einschränkungen reagiert - zu spät, wie Kritiker meinen. Nun konzentriert sich Boris Johnson auf eine neue Gruppe, nämlich die Studierenden. Sie werden in der ersten. Dezember-Woche nach Hause geschickt. Vorher sollen sie noch getestet werden.

  • Ungarn: Autoritäres Regieren in der Krise

    Im Schatten der Corona-Pandemie setzt in Ungarn die rechtsnationale Alleinregierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán weitere Schritte zur Verwirklichung einer illiberalen Demokratie. Orbán will wieder einmal die Verfassung ganz im Sinne seiner nationalkonservativen Wertvorstellungen ändern lassen. So will er das Wahlrecht dahingehend reformieren, dass es Oppositionsparteien künftig schwerer haben, sich in den insgesamt 106 Wahlkreisen auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen - und er will in der Verfassung Definitionen verankern, die gegen Homosexuelle und Transgender-Personen gerichtet sind.

  • Vienna Art Week: Die Macht der Rituale

    In normalen Jahren ist die Vienna Art Week ein Kunstmarathon an Dutzenden Orten der Stadt - mit Ausstellungen, Atelierbesuchen, Diskussionen und Vorträgen. Das gibt es heuer zwar auch, aber coronabedingt fast ausschließlich im digitalen Raum. Das Überthema heuer sind Rituale: Was Rituale leisten können, welche es gibt, und was mit ihrem Verschwinden verloren geht.

  • Neues Album der israelisch-iranischen Sängerin Liraz

    Politisch sind Israel und der Iran Todfeinde, aber die israelische Schauspielerin und Sängerin Liraz versucht als Tochter iranischer Einwanderer, in ihrer künstlerischen Arbeit eine Verbindung herzustellen - und die Sehnsucht nach der alten Heimat in ihrer Musik zu verarbeiten. Liraz singt auf Farsi und hat für ihr zweites Album „Zan“, das heute erscheint, nun auch mit Künstlern aus dem Iran zusammengearbeitet - ohne diese treffen zu können. Für die iranischen Musiker eine Zusammenarbeit mit Risiko.

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