Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Was Massentests leisten können

    Die Regierung möchte in Österreich Corona-Massentests durchführen - unter Verweis auf die damit erzielten Erfolge in der Slowakei. Die Wissenschaft ist aber skeptisch: Ein einmaliger Schnelltest könne zwar eine Momentaufnahme liefern, über das Infektionsgeschehen sage er aber nicht viel aus.

  • Simulationsforscher Niki Popper: Erste Verbesserungen sichtbar

    20 Tage soll der neue harte Lockdown ab morgen dauern und in dieser Zeit unter anderem der Reproduktionsfaktor gedrückt werden - also der Wert, der Auskunft darüber gibt, wie viele Menschen eine Covid-positive Person ansteckt. Erste positive Auswirkungen seien bereits jetzt feststellbar, sagt der Simulationsforscher Nicki Popper im Ö1-Mittagsjournal-Interview. Massentests seien prinzipiell sinnvoll, entscheidend sei aber der Zeitpunkt der Testung.

  • Lockdown: Verwirrung an Schulen

    Ab morgen gibt es allen Schulen also keinen regulären Unterricht mehr. Die Schulen sind aber nicht geschlossen, wie das Ministerium betont. Das bedeutet: Wer Betreuung für die Kinder braucht, kann sie in die Schule schicken. Wie gehen die Schulen nun damit um? Es stellt sich heraus, dass hier große Verwirrung unter Eltern und Lehrern herrscht - und jede Schule nun ihren eigenen Weg sucht.

  • Regeln für die Sonderbetreuungszeit

    Auch wenn die Schulen und Kindergärten während des Lockdowns grundsätzlich offenbleiben, so sollen ab morgen Kinder - wenn möglich - zu Hause bleiben, um die sozialen Kontakte zu reduzieren - so das Ansinnen der Regierung. Die Eltern sollen also nach Möglichkeit die Betreuung ihrer Kinder übernehmen. Einen Rechtsanspruch auf eine Sonderbetreuungszeit haben Eltern allein durch den Lockdown allerdings nicht. Arbeitsministerin Christine Aschbacher stellt heute aber klar: Mit Zustimmung des Arbeitgebers können Eltern Sonderbetreuungszeit nehmen, der Arbeitgeber wird auch in diesem Fall zu 100 Prozent vom Bund entschädigt.

  • Neuer Anlauf für Stopp-Corona-App

    In Zeiten, wo das Contact-Tracing eigentlich nicht mehr funktioniert, kommt die Stopp Corona App wieder ins Spiel. Alle Kontakte, die länger als 10 Minuten dauern und unter zwei Meter sind, werden aufgezeichnet - allerdings nur, wenn die App installiert. Im Fall einer Infektion kann man über die App die Kontakte informieren. Derzeit verwenden aber immer noch zu wenig Menschen die App. Geht es nach dem Gesundheitsministerium soll sich das nun ändern.

  • IHS-Chef: Wirtschaftliche Folgen noch nicht abschätzbar

    Heute nutzen noch viele die letzte Gelegenheit, vor dem Lockdown das Nötigste zu besorgen, ehe der Handel weitläufig schließt. Betriebe werden ab morgen mit Steuergeld gestützt: Hotellerie und Gastronomie mit 80 Prozent des Umsatzentfalls, beim Handel sind es 20 - bis 60 Prozent des Umsatzes - die ganz genaue Ausgestaltung kennt man noch nicht, sagt IHS-Chef Martin Kocher im Ö1-Mittagsjournal-Interview. Die Folgen des neuerlichen Lockdowns seien noch nicht abzuschätzen.

  • Nationalrat: Dreitägige Plenardebatte über Budget

    Morgen beginnt im Nationalrat die dreitägige Plenardebatte über das Budget des kommenden Jahres. Die Diskussion wird wohl vom jüngsten Lockdown überschattet werden. Von SPÖ und Freiheitlichen kommt außerdem heftige Kritik an den Plänen von ÖVP und Grünen in Sachen Hackler-Pension. Statt der derzeitigen abschlagsfreien Hackler-Regelung wird ein Frühstarterbonus im Pensionssystem eingeführt. Die NEOS kritisieren, dass das Budget nicht zukunftsfit sei.

  • Wiener Stadtregierung steht

    Die erste sozial-liberale Koalition in Österreich ist beschlossene Sache. Die Wiener SPÖ ist mit den NEOS handelseins über die Bildung einer gemeinsamen Stadtregierung, die Parteichefs haben vor einer Stunde die Grundzüge des Koalitionsabkommens vorgestellt. Vorerst sind es vor allem noch Schlagworte wie Stadt der Bildung, Klimamusterstadt, Smart City und transparente Stadt. Was dahintersteckt, werden die Details des Pakts zeigen, der morgen noch durch die Gremien muss.

  • Terror in Wien: Verhängnisvolles SMS als Auslöser?

    Was war der Auslöser für die Terrornacht und die tödlichen Schüsse am 2. November in der Wiener Innenstadt? Eine Theorie hat gelautet: Der Attentäter habe die Attacke wohl wegen des bevorstehenden Nacht-Lockdowns durchgeführt. Doch jetzt stellt sich heraus: Möglicherweise war der Täter in Panik geraten, und zwar durch das Routine-SMS eines Mobilfunkbetreibers - seine Standortdaten seien an die Polizei übermittelt worden.

  • Missbrauchsfall in Niederösterreich

    Die Polizei hat in Niederösterreich einen Mann ausgeforscht, der 52 Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Der 27-Jährige soll die Taten von 2014 bis zum Mai dieses Jahres begangen haben. Es geht unter anderem um schweren sexuellen Missbrauch Unmündiger und mehrfache pornografische Darstellung Minderjähriger. Die Opfer waren zwischen 11 und 17 Jahre alt.

  • Asiatisch-pazifische Freihandelszone: Folgen für EU und USA

    China drückt wirtschaftlich weiter aufs Tempo: Im jüngsten Fünf-Jahres-Plan verordnet sich die Volksrepublik noch mehr Fokus auf die Unabhängigkeit der eigenen Ökonomie. Möglichst viele Ziele will China aus eigener Kraft erreichen. Nun schmiedet Peking auch noch ein Freihandelsbündnis in der Asien-Pazifik-Region - mit sich selbst in der führenden Rolle. Das Abkommen mit insgesamt 15 Staaten umfasst mehr als zwei Milliarden Menschen und ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das hat Folgen für die Europäische Union und die USA.

  • Turbulenzen in Großbritannien: Johnson-Berater Cummings geht

    Der britische Premierminister Boris Johnson ist in Quarantäne, weil er Kontakt mit einem Abgeordneten hatte, der corona-infiziert ist. Das Risiko, dass Johnson ebenfalls betroffen ist, ist gering, denn er war bereits im Frühling an Covid erkrankt. Doch er befolgt nun die allgemeinen Regeln der Selbstisolation. Johnson wird die Geschäfte von seinem Büro in der Downing Street aus führen - das aber in einer sehr heiklen Zeit, denn abgesehen von der Corona-Pandemie und den Brexit-Verhandlungen gibt es innenpolitische Querelen: Johnsons wichtigster Berater, Dominic Cummings, hat seinen Posten aufgegeben.

  • Regierungskrise in Peru

    Der südamerikanische Andenstaat Peru befindet sich in einem Machtvakuum. Nachdem der bisherige Präsident Martín Vizcarra vergangene Woche wegen Korruptionsvorwürfen vom Kongress abgesetzt wurde, musste gestern auch sein Nachfolger nach Massenprotesten in den Städten des Landes gehen. Die als korrupt verschriene Politik ringt um die Ernennung eines Nachfolgers. Wer immer es wird, dürfte Schwierigkeiten haben, in der Bevölkerung als legitimer Staatschef anerkannt zu werden.

  • Japanische Mangas: "Der nutzlose Mann"

    Japanische Comics, genannt Mangas, galten lange als schrille, actiongeladene Unterhaltung, in denen fantastische Superhelden quer über die Seiten flogen. Einer, der den Mangas dabei half, erwachsen zu werden und in die seriöse Literatur Eingang zu finden, ist Yoshiharu Tsuge. Seine Werke erscheinen jetzt erstmals auf Deutsch: Jüngst ist sein existentialistischer Comic-Roman „Der nutzlose Mann“ herausgekommen.

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