Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Pflegeheime: Infektionen vor allem innerhalb der Einrichtungen

    Mehr als die Hälfte aller Covid-19-Opfer in Altersheimen wurde alleine in den letzten 40 Tagen verzeichnet - mehr als ein Drittel aller Verstorbenen, insgesamt 607. Aktuell sind auch mehr als 2.000 Bewohner und Bewohnerinnen sowie mehr als 1.500 Pflegekräfte infiziert. Der Ruf nach mehr Schutz wird immer lauter, vor allem Tests werden gefordert. Gleichzeitig dürfe aber die persönliche Freiheit der Menschen nicht eingeschränkt werden.

  • Ingrid Korosec: Angst vor Einsamkeit größer als Angst vor Covid-Tod

    Die Vorsitzende des ÖVP-Seniorenbundes und frühere Volksanwältin Ingrid Korosec hat vor vier Wochen gemeint, man habe wichtige Lehren aus dem Frühjahr gezogen. Alte Menschen dürften nicht mehr einfach weggesperrt werden, das sei mit einer neuen Verordnung sichergestellt. Sie hat das damals als Verhandlungserfolg des Seniorenbundes bezeichnet. Wie sie heute zu den Entwicklungen steht, erläutert Korosec im Ö1-Mittagsjournal-Interview. Die Angst vor Einsamkeit sei oft größer als die vor dem Tod.

  • Ärztekammer rät zu Vorsicht mit Tests in Apotheken

    Schnelle Corona-Tests würden in vielen Bereichen helfen, nicht nur in den Pflegeheimen. Anfang der Woche haben die Apotheker einen Plan vorgestellt, solche Antigen-Tests anzubieten. Doch nun kommen Einwände von Seiten der Ärztekammer. Diese Tests wären gar nicht sicher – und wenn doch, dann nur unter ärztlicher Aufsicht.

  • Beamten-Gehaltsverhandlungen abgeschlossen

    Die diversen Gehaltsverhandlungen sind immer ein großes Thema im Herbst - heuer laufen sie unter dem Radar der öffentlichen Aufmerksamkeit, so jetzt auch bei den Beamten. 1,45 Prozent mehr gibt es ab Jänner für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Damit wird die Teuerung abgegolten, alle sind zufrieden.

  • Weiter Schlagabtäusche im Nationalrat

    Auch der dritte Tag der Budgetdebatten im Nationalrat gerät zur Abrechnung der rot-blau-pinken Opposition mit der aus ihrer Sicht ungenügenden Leistung der türkis-grünen Bundesregierung. Zuerst war es die Frauenpolitik - ungenügend, sagte die Opposition, viel besser als früher, sagte die Regierung. Jetzt gerade ist das Thema Arbeitsmarkt auf der Agenda.

  • Pfusch floriert in Österreich

    In der Coronakrise nimmt die Schwarzarbeit in Österreich zu - und das sogar noch deutlicher als erwartet. Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider hat prognostiziert, dass der Pfusch heuer an die sechs Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen wird, nun sind es sogar mehr als 7 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt werden heuer in Österreich annähernd 26 Milliarden Euro schwarz erwirtschaftet.

  • Bevölkerungsprognose: Menschen werden mehr und älter

    Derzeit leben 8,8 Millionen Menschen in Österreich – bereits 2022 wird die Bevölkerungszahl die Neun-Millionen-Grenze überschreiten. Im Jahr 2080 werden es zehn Millionen sein. Das prognostizierte Bevölkerungswachstum wird sich regional sehr verteilen - das geht aus der heute veröffentlichten Bevölkerungsprognose der Statistik Austria hervor. Und auch, dass die österreichische Bevölkerung weiterhin immer älter wird.

  • Brüssel: Vor Gipfelgesprächen zu Rechtsstaatlichkeit

    Vor der Videoschaltung der EU Staats- und Regierungschefs am Abend wächst der Unmut gegen Polen und Ungarn. Die Länder blockieren einen Beschluss zum EU Budget und den Corona-Hilfsmilliarden. Dass die beiden Länderchefs am Abend noch von ihrem Veto abrücken, ist fraglich.

  • Armenien: Premier Paschinjan stemmt sich gegen Rücktritt

    Sechs Wochen lang dauerte der Krieg am Rande Europas, zwischen Armenien und Aserbaidschan. Jetzt ist er vorbei, hat aber Armenien in eine tiefe Krise gestürzt. Die Region Berg-Karabach ist verloren, die dort lebenden Armenier auf der Flucht. Militärisch hatte Armenien Aserbaidschan wenig entgegenzusetzen. Das können viele Armenier ihrem Regierungschef, Nikol Paschinjan, nicht verzeihen. Den Waffenstillstand, den er auf Druck von Vladimir Putin unterschrieben hat, sehen viele Armenier als Demütigung. Zurücktreten will Paschinjan aber nicht.

  • Pompeo besucht Siedlung im Westjordanland

    Mike Pompeo ist derzeit in Israel, eine Art Abschiedsbesuch in der Region - und eine Art Heimspiel für den US-Außenminister. Gestern gab es ein Treffen mit Regierungschef Benjamin Netanyahu und dem Außenminister von Bahrein, am Vormittag einen gemeinsamen Auftritt des US-Außenministers mit Netanyahu in Jerusalem. Der Friedensvertrag zwischen Israel und Bahrein gilt als der diplomatische Prestige-Erfolg der Trump-Regierung. Ob es bei dem Besuch nur darum geht, diesen Erfolg noch einmal herauszustreichen, oder ob mehr dahintersteckt, analysiert ORF-Korrespondent Tim Cupal im Ö1-Mittagsjournal-Gespräch.

  • Großbritannien: Labour und Antisemitismus

    Seit Jahren sieht sich die Labour-Partei mit dem Vorwurf konfrontiert, Antisemiten in den eigenen Reihen zu dulden. Dieser Vorwurf richtet sich auch und vor allem gegen Jeremy Corbyn. Eine Untersuchungs-Kommission hat die Vorwürfe gegen Corbyn bestätigt - aber dieser erkennt die Kommission nicht an. Der jetzige Labour-Chef Keir Starmer wollte Corbyn darauf hin verbieten, sein Mandat als Abgeordneter weiter auszuüben - ob er sich damit durchsetzen kann, ist fraglich.

  • Deutschland: RKI nennt Lage ernst, aber Maßnahmen wirken

    Im Kampf gegen das Corona-Virus zeigen sich in Deutschland erste Erfolge. Der Lockdown light, der seit Anfang November gilt, wirkt - das sagt Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut. Allerdings schränkt der Chef dieser obersten Corona-Instanz in Deutschland ein, die Lage sei weiter sehr ernst - und er mahnt zur Einhaltung der AHA-Regeln, also Abstand, Hygiene und Alltags-Masken. Es gebe aber einen klaren Lichtblick: Die Zahl der Neu-Infektionen steigt nicht weiter, sie ist in diese Woche auf einem ähnlichen Niveau wie in der vergangenen.

  • Hintergründe zu Stellenabbau bei UNIQA

    Die Versicherungswirtschaft ist bisher recht solide durch die Krise gekommen. Die Prämienentwicklung hat sich weitgehend stabil gezeigt, gerade aufgrund der Polizzen für Gesundheit, Altersvorsorge, Kfz oder Haushalt. Zum Teil tiefe Spuren hat Corona jedoch bei der Kapitalanlage auf den Finanzmärkten hinterlassen und die Gewinne nach unten gedrückt. Hinzu kommt für die Konzerne der Wandel Richtung Digitalisierung. Bei der UNIQA Gruppe fallen im Zuge der Neuausrichtung bis Ende 2022 an die 600 der knapp 13.000 Fixstellen weg.

  • Ökologisierung der Steuerreform gefordert

    Die Regierung solle endlich die angekündigte öko-soziale Steuerreform vorantreiben - das fordern 18 Umwelt- und Naturschutz-Organisationen, die sich unter dem Titel „Öko-Büro“ zusammengeschlossen haben. Um die Treibhausgas-Emissionen ausreichend zu reduzieren, sei es wichtig, jetzt die Weichen dafür zu stellen. Die Umweltorganisationen haben genaue Vorstellungen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss. Einkommensschwache Haushalte sollten dabei nicht benachteiligt werden.

  • Musik- und Bühnenverlage fordern finanzielle Unterstützung

    Ein Hilfeschrei nach Unterstützung erfolgt jetzt auch von Seiten der österreichischen Musik- und Bühnenverlage, die von der Corona-Krise seit März schwer in ihrer Existenz bedroht sind. Sie verstehen sich als bedeutende Kulturinstitutionen, die zwar nicht im Rampenlicht stehen, aber einen wichtigen Beitrag leisten für die Kulturnation Österreich. An die 70% an Umsatzeinbrüchen verzeichnen sie für das Jahr 2020, von der Regierung fordern sie jetzt Unterstützung.

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