Sara Ostertag und Renata Schmidtkunz

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Da capo: Im Gespräch

Sara Ostertag, Theatermacherin

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Theatermacherin Sara Ostertag

Sie gilt als interessanteste Kinder- und Jugendtheaterregisseurin Österreichs, dabei macht Sara Ostertag schon lange auch Theater für erwachsenes Publikum. Mit Erfolg: 2018 erhielt sie gemeinsam mit ihrem Kollektiv "makemake produktionen" einen Nestroy. 2020 wurde sie erneut für den Wiener Theaterpreis nominiert, diesmal für ihre Inszenierung von Ágota Kristófs "Das große Heft". Erzählt wird die Geschichte von Zwillingsbrüdern, die die Grauen des Zweiten Weltkrieges nur durch gezielte seelische Selbstverstümmelung sowie körperliche Martern ertragen können und den Prozess ihrer eigenen Verrohung in einem großen Heft festhalten.

Seit 2012 arbeitet die 1985 in Wien geborene Sara Ostertag als freischaffende Theatermacherin in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sie studierte Literaturwissenschaften, Theaterregie und Choreografie in Wien, Zürich und Amsterdam. 2014 bis 2017 war sie als Hausregisseurin am Staatstheater Mainz tätig. 2017 übernahm sie die künstlerische Leitung des SCHÄXPIR Festivals für junges Publikum in Linz.
Ab 15. November führt das nach Ruth Klügers autobiographischem Text benannte Stationentheater "weiter leben" das Publikum durch den zweiten Bezirk und das Wien der 1930er-Jahre bis in die Gegenwart.

Renata Schmidtkunz spricht mit Sara Ostertag über die Geschichte, über das Erinnern und über die Zukunft.

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