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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Massentests für Lehrer

    In zwei Wochen sollen in Österreich die ersten Corona-Massentestungen starten. Zum geplanten Ende des derzeitigen Lockdowns, also am Wochenende 5. und 6. Dezember, können sich alle Lehrer und Kindergarten-Betreuer testen lassen. Wie das im Detail funktionieren soll, werde derzeit erarbeitet, heißt es aus dem Bildungsministerium. Das lässt viele Fragen offen, in den Bundesländern fühlen sich nicht alle ausreichend eingebunden.

  • Bundesheer wird Massentests unterstützen

    Bis zu neun Millionen Menschen testen - das würde laut einem Logistikforscher von der Universität Graz selbst mit massiver Unterstützung des Bundesheeres einen Monat dauern. Und es soll nicht nur bei einem Durchgang bleiben, wie auch Herwig Ostermann, Chef von Gesundheit Österreich, das ist die Public Health-Einrichtung des Bundes, betont. Auch er räumt ein, dass da noch viele Fragen offen sind.

    Ostermann ist auch Mitglied des Ampelkommission und Berater des Gesundheitsministers, im Gespräch mit Stefan Kappacher. Ausführlich zu hören im Mittagsjournal, in unserer Interview-Reihe "Im Journal zu Gast".

  • Schrittweise Lockerungen in Israel

    Israel hat als erstes Land weltweit den zweiten Lockdown bereits hinter sich. Mitte September hat das Land praktisch zugesperrt. Von Normalität ist man in Israel zwar immer noch weit entfernt, aber immerhin können sich die Israelis über gesunkene Infektionszahlen und schrittweise Lockerungen freuen.

  • Tests in Pflegeheimen

    Wie kann man die Zahl der Corona-Infektionen in Pflegeheimen möglichst niedrig halten? Dieser Frage sind Wiener Forscher in einer Studie nachgegangen. Dafür wurden auch Daten und Erfahrungen von Corona-Clustern in Heimen herangezogen. Die Forscher raten, das Personal in Heimen zweimal wöchentlich zu testen. Nicht mit Antigentests, sondern den genaueren LAMP- oder PCR-Tests. Die Caritas probiert das in ihren Heimen in Wien derzeit aus, mit ersten Ergebnissen, die zuversichtlich stimmen.

  • Weichenstellung bei Wiener Grünen

    Bei den Wiener Grünen findet heute eine Landesversammlung statt - reine Formsache, wie man nicht müde wird zu betonen, es stehen einige Wahlen an, wie etwa die der neuen Grünen Bundesräte.
    Dennoch erhält die Mitgliederversammlung, die wegen Corona online stattfindet, auch intern besondere Aufmerksamkeit; geht es doch vor allem um die Frage, wie man mit Birgit Hebein, Noch-Vizebürgermeisterin und Partei-Chefin, nach dem Ende der Rot-Grünen Koalition umgeht.

  • Hoffen auf Ende des Konflikts in Äthiopien

    Der Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und der abtrünnigen Region Tigray (Tigre) geht unvermindert weiter. Premierminister und Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed hat das Militär mobilisiert, um gegen die abtrünnige Region vorzugehen.
    Der Professor für Menschenrechte an der Universität Wien, Manfred Nowak, befindet sich derzeit in der äthiopischen Hauptstadt. Er glaubt, dass die Regierung die Lage bald unter Kontrolle bringen wird. Lucien Giordani hat Manfred Nowak in Addis Abeba telefonisch erreicht:

  • Plastikrecycling: Maschinen für Entwicklungsländer

    Während in Österreich noch um die Einführung eines Plastikpfands gerungen wird, steigt die Menge des Plastikmülls weltweit weiter an. Eine niederösterreichische Startup-Firma leistet einen Beitrag, damit vor allem in Entwicklungsländern mehr Kunststoff recycelt wird. Das junge Unternehmen stellt Maschinen her, mit denen aus Kunststoffabfällen einfache Alltagsgegenstände hergestellt werden können.

  • Neuer europäischer Umweltsatellit startet

    Heute Abend schickt die Europäische Weltraumorganisation ESA einen neuen Satelliten ins All. Er soll den Meeresspiegel, der durch die Erderwärmung steigt, genauer messen als seine Vorgänger. Die Daten sollen auch helfen, dass sich betroffene Gebiete an die Folgen der Erderwärmung anpassen können.

  • Architektur und Nachhaltigkeit: Büro Gaupenraub

    Der Preis der Stadt Wien für Architektur geht heuer an das Architekturbüro Gaupenraub - und zwar für sein Lebenswerk. Schon mehrfach wurde das 1999 von Ulrike Schartner und Alexander Hagner gegründete Architekturbüro ausgezeichnet - für ihre sozial und ökologisch nachhaltige Architektur.

  • Elke Krystufek: Onlineschau in Innsbruck

    "Rechtsstaat, Oida" - unter diesem Titel ist derzeit in der Innsbrucker Galerie Kugler eine Ausstellung von Elke Krystufek zu sehen - Corona-bedingt nur online. Für den Aufbau der Schau ist die Künstlerin persönlich nach Innsbruck gekommen. In ihrer Malerei verarbeitet die rebellische Aktivistin politische Themen vom Überwachungsstaat bis zum Verschleierungsverbot. Teresa Andreae hat mit Elke Krystufek gesprochen:

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