Frau mit Mund-Nasen-Schutz und Hut in Cusco, Peru

APA/AFP/ERNESTO BENAVIDES

Dauerwelle statt zweiter Welle in Lateinamerika

Lateinamerika gehört zu den Brennpunkten der Corona-Krise. An die 40 Millionen Arbeitsplätze sind hier bereits verloren gegangen.
Gestaltung: Ralf Leonhard

Lateinamerika ist die Weltregion, wo das Coronavirus die größten Verheerungen angerichtet hat und noch immer anrichtet. Staaten mit kaputtgesparten Gesundheitssystemen und einer Bevölkerung, von der nur eine Minderheit die Privilegien einer festen Anstellung genießt, sind der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Nicht alle Regierungen reagieren gleich auf den Gesundheitsnotstand und wirtschaftlichen Kollaps. Die meisten versuchen Bevölkerung und Wirtschaft durch strengen Lockdown zu schützen, andere verharmlosen oder negieren das Problem. Auf dem Subkontinent mit der höchsten sozialen Ungleichheit trifft auch Covid-19 verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlich stark. Die Corona-Pandemie in Lateinamerika ist rassistisch, trifft Arme stärker als Reiche, und sie ist frauenfeindlich. Betroffene, Aktivistinnen und Experten erzählen über die Situation in Peru, Brasilien, Ecuador und Kolumbien.

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