Ein Auge schaut durch einen Spalt

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Spionage im Wandel der Zeit

Wir sind den Fragen zum Geheimdienstwesen nachgegangen - in der Realität und im Roman.
Gestaltung: Stefan May

Mitte Dezember ist der weltberühmte Autor zahlreicher Spionageromane John le Carré gestorben. Wie kaum ein anderer hat er die Atmosphäre des Kalten Kriegs und dessen bis heute spürbare Auswirkungen beschrieben.

Die Art und Weise, wie heutzutage spioniert wird, hat sich zwar gegenüber früher stark geändert: Sie hat sich oft ins Internet verlegt - Stichwort Cyberspionage, und sie hat auch die Wirtschaft durchdrungen. Doch auch die "klassische" Spionage gibt es noch: In Österreich hat der Fall eines pensionierten Bundesheer-Offiziers aufhorchen lassen, der jahrzehntelang für Russland spioniert haben soll. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einiger Zeit den Satz geprägt: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht", als sich herausstellte, dass US-Geheimdienste auch in Deutschland aktiv waren.
Ein Seismograf für die Entwicklung des Spionagewesens war von jeher die Literatur. Sie ist ein Spiegel des geheimen Tuns. Wir sind den Fragen zum Geheimdienstwesen nachgegangen - in der Realität und im Roman.

Die Sendung wurde im November 2018 erstmals ausgestrahlt.

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