Handy im Bett

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Digitale Schlafstörungen

(Mit) Smartphone, Tablet und PC abschalten

Besonders die heißen Sommernächte können zu langen Nächten ohne Schlaf werden. Na gut, wenn man schon nicht schlafen kann, kann man doch noch schnell E-Mails checken oder durch die Sozialen Medien scrollen. Damit verschärft man das Problem nur. Denn egal, ob zur Unterhaltung oder aus beruflichen Gründen, wer Smartphone und Co. nicht abschaltet, kann auch selbst nicht abschalten.
Digitale Medien beeinflussen unsere Schlafdauer und Schlafqualität. Etwa ein Viertel der Österreicherinnen und Österreicher leiden unter Ein- oder Durchschlafproblemen. Die Zahl der Betroffenen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, auch unter den Jugendlichen. So zeigt eine deutsche Datenerhebung der Kaufmännischen Krankenkassen, dass sich der Anteil der 15- bis 19-jährigen mit ärztlich diagnostizierten, nicht organisch bedingten Schlafstörungen innerhalb von 10 Jahren verdoppelt hat.
Dass digitale Medien uns den Schlaf rauben, liegt u.a. an der Beleuchtung. Wissenschafter vermuten, dass Blauanteile des Bildschirmlichts von Smartphone, Tablet oder PC den Melatonin-Spiegel beeinflussen und damit den Schlaf-Wach-Rhythmus stören.
Johanna Hirzberger ergründet das Phänomen digitaler Schlafstörungen. Wiederholung vom Juli 2020.

Wem gehören die fünf Tech-Giganten? 2 Digitale Lehren der Pandemie
Die Big Five und ihre Eigentümer


Wenn Sie heute Social Media wie Facebook, WhatsApp oder Instagram genutzt haben, dann waren das alles Apps und Dienstleistungen aus dem Hause Facebook. Auch Ihr Betriebssystem am Smartphone stammt mit großer Wahrscheinlichkeit von einem der großen fünf Tech-Unternehmen, Googles Betriebssystem Android hat in Europa einen Marktanteil von über 90 Prozent. Und selbst die Videoplattform YouTube gehört zu Google, das bekanntlich auch den Suchmaschinenmarkt beherrscht. Der Google-Mutterkonzern Alphabet, Facebook, Apple, Amazon und Microsoft dominieren unsere westliche Digitalwelt. Die Big Five, wie sie auch genannt werden, bündeln Daten, Kapital und Macht. Wem die großen Tech-Unternehmen abgesehen von ihren prominenten Gründern eigentlich gehören, das hat der IT-Journalist und Autor Stefan Mey für die IT-Seite golem.de recherchiert. Alle fünf Tech-Giganten sind auch Aktiengesellschaften und haben alle dieselben beiden Finanzakteure als Eigentümer - zwei große Geldverwalter, wie Stefan Mey Julia Gindl erzählt hat. Wiederholung vom Juni 2020.


Moderation: Wolfgang Ritschl
Redaktion: Franz Zeller

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