Paramilitärsoldat spricht mit einem Kind in Kaschmir

AP/DAR YASIN

Journal-Panorama

Friedenstauben im Kaschmir-Tal

In der umkämpften Himalaya-Region Kaschmir stehen die Zeichen auf Entspannung. Gestaltung: Bernd Musch-Borowska (ARD)

Im heurigen Februar haben Indien und Pakistan die strikte Einhaltung eines Waffenstillstands vereinbart. Dieser war zwar bereits 2003 unterzeichnet, aber immer wieder gebrochen worden: Seit Jahren kam es an der sogenannten inoffiziellen Grenzlinie, der "Line of Control" fast täglich zu Schusswechseln und anderen Zwischenfällen.

Doch damit scheint es vorerst vorbei zu sein. In einem weiteren Schritt zur Normalisierung der Beziehungen will Pakistan den Handel mit Indien, etwa den Import von Zucker und Baumwolle, wieder erlauben. Der gesamte Handel war seit 2019 ausgesetzt gewesen. In der Stadt Srinagar und im ganzen Kaschmir-Tal versucht die indische Regierung, mit gezielten Programmen die jungen Kaschmiris von der Straße zu holen, um deren Radikalisierung durch islamistische und regierungsfeindliche Gruppierungen zu unterbinden. Seit der Region Kaschmir vor knapp 2 Jahren der teilautonome Sonderstatus entzogen wurde, hat sich viel im Leben der einheimischen Bevölkerung verändert. Ein Lokalaugenschein.

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