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Die Ö1 Club-Sendung.
1. Egon Schiele Museum
2. Festival La Strada
3. Österreichische Nationalbibliothek

In der Geburtsstadt von Egon Schiele, in Tulln in NÖ, vermittelt das Egon Schiele Museum an der Donaulände Leben, Werk und Wirken des Künstlers. Im neu gestalteten Erdgeschoss beleuchtet die s.g. Schatzkammer mit einer jährlich wechselnden Präsentation einzelne Kapitel aus seiner Biografie. "Familie, Freunde, Wegbegleiter" ist der Titel der aktuellen Ausstellung, die sich mit über einem Dutzend Originalwerken dem Umfeld des zu den bedeutendsten Künstlern der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zählenden Egon Schiele widmet. Bereits Schieles Familie erkannte die Ausnahmebegabung ihres "Wunderkinds". Die drei Brüder Karpfen waren wichtige Schulfreunde Egon Schieles in Klosterneuburg. Ludwig Karl Strauch hat Egon Schieles Talent als sein Lehrer entdeckt. Chorherr Wolfgang Pauker war einer seiner ersten Förderer und Heinrich Benesch sein erster Sammler. Um all diese Persönlichkeiten und natürlich um seinen väterlichen Freund Gustav Klimt geht es in der Schau "Familie, Freunde, Wegbegleiter" in der Schatzkammer - noch bis November zu sehen im Egon Schiele Museum in Tulln.

Am Sonntag, 20. Juni, also genau zur Sommersonnenwende, startet das Festival "La Strada" in seine heurige Festivalausgabe und überschreitet dabei zeitliche und geographische Grenzen. Genau zu Sonnenaufgang wird das Publikum mit der Landschaftsoper "Signal am Dachstein" auf eine Klangreise auf dem Dachsteingletscher mitgenommen. Die niederländischen Klangforscher und Komponisten Jeroen Strijbos& Rob van Rijswijk tauchen den Dachsteingletscher mit ihrer Raumklang-Installation in ein betörendes Klangbad. Die Ouvertüre beginnt bereits in den Tälern. Die Mitwirkenden begeben sich zu Fuß in die hochalpine Gletscherregion - die "Operngäste" werden mit der Bergbahn dorthin gebracht. Alle gemeinsam werden zu Tagesbeginn Teil der Opernpremiere von "Signal am Dachstein". Dieses überregionale Projekt bezieht auch zahlreiche rund um den Dachstein angesiedelte regionale Ortsgruppen und Vereine als Mitwirkende mit ein, um in diesem nachhaltigen Community-Art-Projekt gemeinsam für die Zukunft des klimasensiblen Alpenraums zu sorgen. Die Anreise mit Bussen von verschiedenen Startpunkten in der Region zur Talstation der Hunerkogelbahn erfolgt in den frühen Morgenstunden des 20. Juni, anschließend geht es mit der Seilbahn auf den Gletscher und danach zu Fuß auf den gesicherten Wegen weiter um genau zu Sonnenaufgang den Höhepunkt von SIGNAL AM DACHSTEIN zu erleben. Detaillierte Informationen über den Ablauf erhalten sie auf der Webseite des Festivals.

"Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit" unternimmt die aktuelle Ausstellung im Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek. Diese erzählt von der Donau als Grenze ebenso wie als verbindendes Element, als Sehnsuchtsraum und als Verkehrsstraße. Jahrhunderte lang ein ungezähmter Naturraum, der die Schifffahrt erschwerte und mit Überschwemmungen die Kaiserstadt Wien bedrohte, wurde im 19. Jahrhundert begonnen, den Strom zu kultivieren. Die Donau wurde zu einer wichtigen Wasserstraße und verband die Länder des Vielvölkerstaates. Aber der Strom war in seiner landschaftlichen Schönheit auch Sehnsuchtsraum für Erholungssuchende, Künstler und Musiker. Neben Objekten aus dem Bildarchiv und Kartensammlung, kann man auch künstlerische Raritäten bewundern. Einen Höhepunkt der Ausstellung bildet die Reproduktion der berühmten Pasetti-Karte von 1857 - eine präzise Darstellung der Donau von Passau bis zum Eisernen Tor. "Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit" - derzeit im Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek.

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