Elena Schwarz

AXEL SAXE

Das Ö1 Konzert

Debussy, Rachmaninow, Chausson

(I) Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Dirigentin: Elena Schwarz. Claude Debussy: Aus "Douze Études" (arrangiert für Orchester von Michael Jarrell) (aufgenommen am 16. Juni im Haus des Rundfunks, Berlin) (II) Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Dirigent: Kazuki Yamada; Nicholas Angelich, Klavier. Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1 Ernest Chausson: Symphonie B-Dur op. 20 (aufgenommen am 29. November 2020 im Auditorium Rainier III. in Monte-Carlo, Monaco). Präsentation: Peter Kislinger.

Warnung an Pianisten

Als "eine Warnung an Pianisten, den Beruf des Musikers nur zu ergreifen, wenn sie außergewöhnliche Hände haben", wollte Debussy seine 1915 entstandenen "Douze Études" verstanden wissen. Drei davon hat Michael Jarrell 1991 für Orchester gesetzt: Nr.9: Pour les notes répétées, Nr.10: Pour les sonorités opposées und Nr. 12: Pour les accords. Die Titel der drei Etüden, die von Debussy stammen, können als Pfeiler der musikalischen Sprache des 1958 geborenen Schweizer Komponisten gelten: Tonwiederholungen, kontrastierende Klangwerte und Akkorde.


Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und Kazuki Yamada

Das 1856 als "Orchestre du Nouveau Cercle des Étrangers" gegründete Orchester nannte sich ab 1958 "Orchestre National de l'Opéra de Monte-Carlo" und firmiert seit 1980 als "Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo". Seit der Saison 2016/17 ist Kazuki Yamada künstlerischer und musikalischer Leiter des Orchesters. Der 42-jährige japanische Dirigent wird im April 2023 als Nachfolger der litauischen Dirigentin Mirga Gražinyt?-Tyla das City of Birmingham Symphony Orchestra als Chefdirigent übernehmen. Er wird der erste Nicht-Europäer an der Spitze des CBSO sein.


Rachmaninows Klavierkonzerterstling

Der Konzertausschnitt aus dem Auditorium Rainier III, Monte-Carlo beginnt mit dem wohl am seltensten gespielten der vier Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninow. Den ersten Satz seines 1. Klavierkonzertes, seinem Opus 1, führte der 19-Jährige 1892 im Rahmen seiner Schlussprüfung am Konservatorium von Moskau auf. Die weiteren Sätze folgten ein Jahr später. Zum ersten Mal vollständig erklang das Konzert 1900 in London. 1917, kurz vor seiner Auswanderung in die USA, überarbeitete Rachmaninow das Werk grundlegend.


Chaussons einzige Symphonie

Im selben Jahr, in dem Rachmaninow am 1. Satz seines 1. Klavierkonzerts arbeitete, 1890, schrieb Ernest Chausson sein Opus 29, seine einzige Symphonie. Dass sie sich an der Musik Richards Wagners, Jules Massenets oder César Francks orientierte, könnte man hören, sagt aber wenig über Chaussons Kunst.

Sendereihe

Gestaltung

Playlist

Komponist/Komponistin: Claude Debussy/1862 - 1918
Bearbeiter/Bearbeiterin: Michael Jarrell /Orchestrierung/geb.1958
Titel: Trois Études de Debussy - für Orchester (Orchestrierung <1992> von drei der "12 Etüden für Klavier" aus dem Jahr 1915)
* 3. Pour les notes repetées
répétées
* 4. Pour les sonorites opposées
sonorités opposées
* 5. Pour les accords
Orchester: Deutsches Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Elena Schwarz
Länge: 13:45 min
Label: EBU

Komponist/Komponistin: Sergej Rachmaninow /1873 - 1943
Titel: Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 in fis-Moll op.1
* Vivace - 1.Satz
* Andante - 2.Satz
* Allegro vivace - 3.Satz
Klavierkonzert
Solist/Solistin: Nicholas Angelich / Klavier
Orchester: Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo
Leitung: Kazuki Yamada
Länge: 31:20 min
Label: EBU

Komponist/Komponistin: Ernest Chausson/1855 - 1899
Titel: Symphonie in B-Dur op.20
* Lento; Allegro vivo - 1.Satz
* Molto lento - 2.Satz
* Animato - 3.Satz
Orchester: Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo
Leitung: Kazuki Yamada
Länge: 35:20 min
Label: EBU

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