Auma Obama

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Da capo: Im Gespräch

Auma Obama, Sozialarbeiterin und Germanistin

"Armut und Aids gehören zusammen - also muss man beide bekämpfen"
Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Germanistin Auma Obama

Ihr ganzes Engagement gilt Projekten zur HIV-/Aids-Prävention und der Bekämpfung von Frauen- und Kinderarmut. Als dieses Gespräch im Garten eines Hotels in Nairobi entstand, leitete die promovierte Germanistin in ihrem Heimatland Kenia das Programm "Sport for Social Change" der Hilfsorganisation CARE international, das Jugendlichen neue Perspektiven und eine Zukunft ermöglichen soll. Sport ist für sie ein Mittel zum Zweck, um Aufklärungs- und Bildungsarbeit an Kindern und Jugendlichen zu leisten.

Auma Obama wurde 1960 in Kenia geboren. 1981 ging sie zum Studium nach Deutschland. Erst nach Heidelberg, später promovierte sie an der Universität von Bayreuth über das deutsche Verständnis von Arbeit und wie es sich literarisch niederschlägt. Alois Wierlacher, Begründer der interkulturellen Germanistik, sagt über sie: "Sie war eine hervorragende und herausragende Person, besser geeignet für die Politik als für die Wissenschaft". 16 Jahre lang lebte Auma Obama in Deutschland, das sie als ein Land der versteckten Vorbehalte gegenüber Afrikaner/innen wahrnahm, als ein Land, in dem jene nur als "Kobolde im Märchen" vorkommen.

Auma Obama ist Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Auma Obama Foundation - Sauti Kuu. "Sauti Kuu" ist Kiswahili und bedeutet im Deutschen "Starke Stimmen". Die Stiftung verfolgt das Ziel, Kindern in Afrika die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Leben selbst zu bestimmen.

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