Ein Hase springt über die Strasse.

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Tote Meise, tote Taube, toter Fuchs

Wildtiere und ihr Sterben in der Stadt
Von Lukas Tremetsberger

In Städten leben Wildtiere, manche im Verborgenen, manche für alle sichtbar. In Wien gibt es etwa 50.000 Tauben, die Schwärme sind quasi überall. Selten trifft man jedoch auf Tauben oder andere Tiere, die sterben oder bereits verendet sind. Alt und krank ziehen sie sich, wenn das Ende naht, auf Dachböden und in Nischen zurück oder Greifvögel erkennen geschwächte Vögel und fangen sie aus der Luft.

Der Straßenverkehr stellt auch für die an das urbane Leben angepassten Stadtwildtiere ein Risiko dar. In Siedlungsgebieten leben Tiere auf viel engerem Raum als auf dem Land und werden dort oft vom Menschen aus falsch verstandener Hilfe gefüttert. Das führt zu Krankheiten, bei Füchsen sorgt die parasitäre Hauterkrankung Fuchsräude für eine hohe Sterberate.

Was mit den toten Tieren geschieht, ist unterschiedlich. Straßenreinigung und Kanalräumer arbeiten effizient und beseitigen die Kadaver; und tote Tiere sind Nahrung für andere Tiere wie Fuchs, Marder und Ratte.

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