Petra und Rudolf "VOKA" Vogl

Georgios Tatakis

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Wie wir zusammenkamen

Petra und Rudolf "VOKA" Vogl - zwei "Spontanrealisten" im Paar-Porträt

Von der Speisekarte für Wirtshäuser bis hin zur Fassadengestaltung auf Bauernhöfen - schon als Teenager hat Rudolf Vogl aus Puchberg am Schneeberg, besser bekannt unter seinem Spitznamen "VOKA", sehr zum Leidwesen seiner Eltern nur die Malerei im Kopf, als der begabte Autodidakt an der HTL in Wiener Neustadt den Lehrgang Elektrotechnik besucht.

Bei einem Ausflug in die Dorfdisco lernt Rudolf Vogl dann aber die Modeschülerin Petra Vogltanz kennen, die dort eigentlich ganz jemand anderen besuchen will. Sie ist neunzehn, er dreiundzwanzig - "eigentlich waren wir Kinder", erinnern sie sich. Geld hatten die beiden auch keines, dennoch bezogen sie oberhalb des Stadls von Vogls Großmutter eine Wohnung, die sie selbst ausbauten. Währenddessen organisierten sie bereits erste Ausstellungen, präsentieren die Bilder von "VOKA" sogar auf Wirtschaftsmessen, wo sie neben Mischmaschinen hangen, während Petra zur Eröffnung der Schau einen Maskentanz aufführte.

Heute gilt VOKA als Begründer des "Spontanrealismus", hat weltweit unzählige Nachahmer. Seine Bilder finden sich in Galerien von Asien bis in die USA und erzielen auf Auktionen fünfstellige Summen. Dennoch: Die "Vokas" leben noch immer in Puchberg, sind dankbar für ihren Erfolg und genießen ein relativ einfaches Leben.

Außerdem: Randnotizen von Xaver Forthuber

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