Punta della Dogana Museum unter dunklem Himmel und Sonnenuntergang.

AFP/FILIPPO MONTEFORTE

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"Der Duft der Blumen bei Nacht" von Leïla Slimani (Ausschnitt). Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Es liest Isabelle Redfern.

Auf Vorschlag ihres Verlages verbringt die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani wie andere Autorinnen und Autoren vor ihr eine Nacht allein im Museum. Bei ihr ist es das Museum Punta della Dogana in Venedig, wo sie erst keinen Zugang zu der ausgestellten Kunst findet und zwischen den Gemälden über Rauchverbot, Schreibblockaden und Frauenrechte sinniert. Mit großer Offenheit behandelt Slimani Themen wie ihre Kindheit in Rabat, die Beziehung zum Vater, den Alltag als Mutter und Schriftstellerin und das Schreiben als gesellschaftspolitisch engagierte Frau.

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani, geboren 1981 in Rabat, und in Marokko aufgewachsen, studierte in Paris. Sie gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Bücher sind vielfacht ausgezeichnet und erscheinen in zahlreichen Übersetzungen. Die Prix Goncourt-Preisträgerin (für den Roman "Dann schlaf auch du") widmet sich in ihren Romanen auch ihrer Familiengeschichte und in den Essaybänden "Sex und Lügen" und "Warum so viel Haß?" dem Islam und dem Feminismus sowie dem zunehmenden Fanatismus.

Gestaltung: Stefanie Zussner

Service

Leïla Slimani, "Der Duft der Blumen bei Nacht", aus dem Französischen von Amelie Thoma, Luchterhand Literaturverlag 2022

Erschienen als Hörbuch bei "der Hörverlag".

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