Kren und Römersalat

BOTSCHAFT DES STAATES ISRAEL

Moment - Kulinarium

Ein Scharfmacher mit Potential

Der Kren in der Küche

Viele kennen ihn nur aus dem Glas, als scharfe Beilage am Würstelstand oder zu einer zünftigen Brettljause. Frisch gerieben sorgt die kräftig schmeckende Wurzel aber für kulinarische Höhepunkte. Sie gibt Saucen den letzten Kick, harmoniert hervorragend mit Geräuchertem oder Siedefleisch. Seine Schärfe verdankt der Kren den enthaltenen Senfölen, die erst durch das Reiben - fachmännisch Krenreißen genannt - ihre reizende Wirkung ausüben.

Der Krenwurzel werden sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Wegen ihrer antibiotischen Wirkung gilt sie als "Penicillin des Gartens", sie ist hervorragender Vitamin-C-Lieferant und soll aphrodisierend wirken. In jedem Fall fördert der Kren Appetit und Verdauung.

Gestaltung: Bea Sommersguter

Service

Hans Peter Fink
Das Krenkochbuch: Die schärfsten Rezepte mit Meerrettich und Wasabi
Erschienen 2010 im Verlag Pichler


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