Apropos Oper

Montserrat Caballé in Opern von Bellini

Ausschnitte aus den Vinzenco Bellini-Opern "Norma", "Il Pirata", "La Sonnambula", "I Puritani" und "Adelson e Salvini".

Sie hat zu den bedeutendsten Opernsängerinnen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt - und dank zahlreicher berühmter Aufnahmen wird ihre singuläre Stimme nie in Vergessenheit geraten: die im April 1933, vor 90 Jahren geborene, im Oktober 2018, vor fünf Jahren verstorbene spanische Sopranistin Montserrat Caballé. Ihr großes Repertoire hat von Händel bis Richard Strauss gereicht, mit besonderen Schwerpunkten bei Verdi und den Veristen, aber auch im Belcanto-Repertoire bei Donizetti und Bellini. Von letzterem war sie eine bedeutende Interpretin der Norma und der Imogene in "Il Pirata"; für beide Rollen, die als die schwersten des Belcanto-Repertoires gelten, hatte sie die notwendige Lyrik und Agilität, aber auch dramatische Expansionskraft. In Konzerten hat Montserrat Caballé ihre bemerkenswerte Phrasierungskunst und ihre betörende piano-Kultur auch in Arien aus "La Sonnambula" und aus "Adelson e Salvini" präsentiert, zwei Bellini-Opern, die nicht zu ihrem Bühnenrepertoire gezählt haben, wie auch die Elvira in "I Puritani" und die Adalgisa in "Norma", die sie für Studio-Aufnahmen unter Riccardo Muti bzw. Richard Bonynge einstudiert hat.

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