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Maklerprovision neu: Was ab 1. Juli gilt

Juristin fordert automatische Strafen für Unternehmen +++ Abstellerlaubnis für Pakete: Praktisch, aber riskant ++ Maklerprovision neu: Was ab 1. Juli bei der Wohnungssuche gilt +++ Betrugsfallen bei Verkauf auf Vinted.at

Juristin fordert automatische Strafen für Unternehmen

Servicehotlines, die ewig nicht erreichbar sind, Entschädigungszahlungen, die nicht oder nur zögernd überwiesen werden: Viele Unternehmen in Österreich brechen systematisch das Recht, kritisiert die Wiener Anwältin Katharina Braun. Unrechtsgewinne würden lukriert, die Kundinnen und Kunden oft endlos im Kreis geschickt. Die Rechtslage begünstige ein derartiges Verhalten, sagt die Juristin. Sie fordert eine automatische Strafzahlung für Unternehmen, die "systematisch Rechtsbruch begehen".


Abstellerlaubnis für Pakete: Praktisch, aber riskant

Pakete persönlich entgegenzunehmen, ist für viele Konsumentinnen und Konsumenten eine Herausforderung. Eine Abstellgenehmigung erlaubt es dem Zusteller, Pakete an einem bestimmten Ort abzulegen, auch wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. So praktisch diese Lösung ist, birgt sie doch gewisse Risiken: Verschwindet das Paket, haben die Verbraucher das Nachsehen.


Maklerprovision neu: Was ab 1. Juli bei der Wohnungssuche gilt

Mieterinnen und Mieter müssen derzeit bis zu zwei Monatsmieten als Maklerprovision zahlen. In Zukunft sollen sie sich die Provision aber in den meisten Fällen sparen: Makler werden in der Regel von Vermietern beauftragt, ab 1. Juli gilt das "Besteller-Prinzip". Vollständig abgeschafft sind Maklergebühren für Wohnungssuchende damit nicht. Die Arbeiterkammer warnt vor einfachen Umgehungsmöglichkeiten.


Betrugsfallen bei Verkauf auf Vinted.at

Auf Secondhand-Plattformen wie Vinted.at tummeln sich vermehrt auch Internetbetrüger. Sie geben sich als interessierte Käufer aus, fragen nach E-Mail-Adresse oder Telefonnummer und locken Nutzerinnen und Nutzer per Link auf eine gefälschte Vinted-Website, wo nach Kreditkartendaten und SMS-Codes gefragt wird. So auch im Fall einer Wienerin. Sie wollte ein Paar Schuhe um 20 Euro verkaufen und hätte beinahe 2.000 Euro an die Kriminellen verloren.


Moderation: Matthias Däuble

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