Junger Mann mit Smartphone in einem Bällebad, rosa

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Radiokolleg

Im Namen der Schönheit (1)

Mit Social Media Filter in die Schönheitsklinik.

Schönheitsoperationen werden von Social Media befeuert. Das meint zumindest jeder Dritte Schönheitschirurg in Deutschland laut einer Umfrage. Ihre Patient:innen eifern perfekten Selfies ihrer Vorbilder nach. Welche gesellschaftlichen und individuellen Auswirkungen bringt diese Entwicklung mit sich?

Von der süßen Hundeschnauze in Comic-Optik, zum makellosen Gesicht mit vollen Lippen, dichten Wimpern und Stupsnäschen - gemeint sind Social Media Filter. Zu Beginn nutzten User diese Filter - also grafische Effekte, die man auf ein Foto von sich legen kann - um sich als Hexe, alter Mensch oder Kätzchen digital zu kostümieren, heute setzen sie hingegen neue Beauty Standards. Mit nur einem Klick auf Instagram, TikTok und Snapchat kann jede perfekt aussehen. Das Problem: Offline behält man seine vermeintlichen Makel. Der Vergleich mit seinem retuschierten Selbst oder anderen wunderschönen Personen auf Social Media kann unzufrieden machen und den Selbstwert senken. Allein in den USA berichten über 50 Prozent der plastischen Chirurg:innen, dass Patient:innen wie ihr Instagram-Ich aussehen wollen. Wie wirken sich diese Bilder auf eine heranwachsende Generation aus?
Gestaltung: Johanna Hirzberger, Carolin Schmid

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