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APA/EVA MANHART

Journal-Panorama

Algorithmus statt Arzt? Künstliche Intelligenz in der Medizin

Zusammenfassung eines hochkarätig besetzten zweitägigen Symposiums in Wien

Das Erkennen bösartiger Hautveränderungen, die Befundung eines Röntgenbildes, aber auch die Logistik für die Belegung der Krankenbetten und das Schreiben von Arztbriefen: Die Palette der Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz auch im Gesundheitsbereich ist vielfältig, das Potential groß. In einigen Bereichen wird KI bereits angewandt, unzählige weitere Einsatzoptionen im Behandlungszimmer, im OP und in der Intensivmedizin sowie in der Verwaltung werden aktuell erforscht und stetig weiterentwickelt.
Die Chancen und das Potential scheinen unendlich. Doch auch die Liste der offenen Fragen ist lang: Was heißt das für die Patient:innen? Wie sicher sind ihre persönlichen Gesundheitsdaten? Wer haftet bei Schäden, die auf die künstliche Intelligenz zurückzuführen sind? Und was heißt das für Ärztinnen und Ärzte? Werden sie in Zukunft durch nimmer-müde fehlerfreie Maschinen ersetzt, oder ist KI eine sinnvolle Ergänzung und lässt mehr Zeit für andere Aufgabenbereiche?

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