Lebkuchenherzen

AFP/DPA/FRANK RUMPENHORST

Moment

Die Hochsaison des Lebkuchens

Eine honigsüße Dauerbackware als Weihnachtsklassiker

Verziert mit Mandeln und Zuckerguss, verfeinert mit Nüssen und Honig, gewürzt mit Zimt, Nelken, Piment und anderen Gewürzen: Lebkuchen ist in unterschiedlichen Formen und Varianten Bestandteil vieler Kulturen. Bereits im alten Ägypten waren honiggesüßte Kuchen bekannt, bei den Römern ebenfalls. Heute wird Lebkuchen überwiegend in der Weihnachtszeit gebacken und genossen, mancherorts allerdings das gesamte Jahr über, wie die Lebkuchenherzen auf Kirtagen.

Honiglebkuchen ist nahrhaft und lange haltbar. So etablierten sich in vielen Wallfahrtsorten Lebzeltereien, wo ein eigener Berufsstand Lebkuchen an die Pilger als Proviant und Mitbringsel verkaufte. Wachskerzen und der Honigwein Met waren Nebenprodukte der Herstellung der prächtig verzierten Honiglebkuchen.

Moderation und Regie: Lukas Tremetsberger

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Ernestine Hutter / Gerd Braun: Der Model-Schatz aus Hallein. Model aus dem Lebzelterhaus am alten Milchmarkt. Salzburg Museum: 2012.

Karl Kittelberger: Lebkcuehn und Aachener Printen. Geschichte eines höchst sonderbaren Gebäcks. Meyer & Meyer Verlag: 1988.

Gertrud Rochefort: Lebkuchen. Geschichte und Zubereitung. Österreichischer Agrarverlag: 1987.

Lebzelterei Rachenzentner
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Braun
Café, Konditorei, Backstube
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Gestaltung

  • Johanna Steiner