Mischkultur: Weizen mit Erbse

REINHARD NEUGSCHWANDTNER

Vom Leben der Natur

Mischkultur im Ackerbau (1)

Der Agronom Reinhard Neugschwandtner spricht über den gleichzeitigen Anbau unterschiedlicher Feldfrüchte auf ein- und derselben Fläche.
Teil 1: Mehr Vielfalt, weniger Risiko.

Mischkultur im Ackerbau ist nichts neues, wird aber besonders im biologischen Landbau vermehrt angewandt. Weil dort keine chemisch-synthetischen Agrarchemikalien eingesetzt werden dürfen, setzen die Bauern auf Vielfalt auf dem Feld. Seien es die Kombinationen Getreide mit Körnerleguminosen wie Erbse, Linse, Ackerbohne, oder Mais gemeinsam mit Käferbohne, oder verschiedene Getreidearten, die zusammen auf demselben Feldstück wachsen.

Die Ergebnisse verschiedener Forschungen zeigen, dass Mischkulturen wegen ihres unterschiedlichen Bewuchses den Boden schützen, die Nährstoffversorgung und die Gesundheit der Kulturpflanzen verbessern und die Ertragsmenge sowie die Ertragsqualität - Stichwort Protein - stabilisieren bzw. erhöhen.

Buchweizen, Hirse, Quinoa, Kichererbse und andere Nahrungspflanzen sieht man immer häufiger auf den Feldern. Das eröffnet auch neue Kombinationsmöglichkeiten untereinander und mit traditionellen Ackerfrüchten.

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GESPRÄCHSPARTNER:
Univ.-Prof. DI Mag. Dr. Reinhard Neugschwandtner
Universität für Bodenkultur Wien
Institut für Pflanzenbau

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