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Dehydrierung und Gehirn, Verhalten bei Tornado

77% Wasser: Zu wenig zu trinken schadet vor allem dem Gehirn, Tornados in Europa: Menschen verhalten sich aus Unwissenheit falsch

77% Wasser: Zu wenig zu trinken schadet vor allem dem Gehirn

Wenn es heiß ist und wir viel Flüssigkeit verlieren, leidet vor allem das Gehirn darunter. Es besteht nämlich zu etwa 77 Prozent aus Wasser. Schon ein bis zwei Prozent weniger Wasser machen sich bemerkbar. Man kann sich nur schlecht konzentrieren und die Reaktions- und Lernfähigkeit sinken.

Interview: Vinetta Richter, Wissenschaftsredakteurin beim Südwestrundfunk (SWR)
Mit: Oliver Opatz, Mediziner an der Berliner Charité (D)


Tornados in Europa: Menschen verhalten sich aus Unwissenheit falsch

Tornados in Europa sind nach wie vor ein sehr seltenes Phänomen, aber wenn sie vorkommen, richten sie großen Schaden an. Das hat man erst dieser Tage in Litauen und Deutschland gesehen. Im Juni 2021 gab es einen verheerenden Tornado im Grenzgebiet Österreich und Tschechien. Sechs Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt. Forscher haben die Schäden, aber auch das Verhalten der Menschen während des Tornados untersucht und kommen in einem aktuellen Bericht zu dem Schluss: Die Schäden sind auch deshalb so groß, weil die Menschen in Europa mit einem derartigen Unwetter nicht rechnen.

Gestaltung: Hanna Ronzheimer
Mit: Thomas Pucik, European Severe Storms Laboratory (ESSL) in Wiener Neustadt

Online-Tipp:
Zu den Folgen des zerstörerischen Tornados im Grenzgebiet zwischen Österreich und Tschechien berichtet auch science.ORF.at.

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